Kochmesser

KochmesserDas Kochmesser zählt zu den wichtigsten Messern in der Küche. Neben dem Schälmesser und dem Brotmesser gehört es zur Grundausstattung. In der Standardausführung hat es eine Klingenlänge um die 20 cm. Es gibt das Kochmesser aber auch größer (bis 30cm) oder kleiner (ab 15cm). Alle Längen finden Sie hier im Shop. Ein Profikochmesser ist zumeist geschmiedet oder zumindest vollständig ausgeschliffen wie beim Solinger Dünnschliff. Es verjüngt sich sowohl zur Spitze als auch zur Schneide. Dadurch ist man in der Lage, mit sehr wenig Druck zu arbeiten. Diese Messerform hat einen beidseitigen Schliff.

Die Kochmesser deutscher Hersteller wie Wüsthof, Zwilling oder Güde sind zumeist recht schwer und robust. Es ist sehr unkompliziert in der Handhabung und verzeiht Fehler beim Benutzen. Japanische Kochmesserarten, welche als Gyuto bezeichnet werden, zeichnen sich dagegen durch eine enorme Schärfe und ein eher leichteres Gewicht aus. Der härtere Stahl macht es aber auch empfindlicher gegen Verwindungen im Schnittgut oder Stöße. Klassische Vertreter sind hier Kai, Global, Chroma oder Yaxell. Besonders interessant sind jedoch die handgeschmiedeten Messer wie beispielsweise von Kamo Shirou oder Saji Takeshi.

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Universalwerkzeuge für die Küche

Was das Kochmesser zu einem Universalwerkzeug in der Küche macht, ist seine Form. Profiköche machen fast alles mit dieser Klingenform. Die schlanke Spitze eignet sich hervorragend dazu Zwiebeln oder kleines Gemüse zu schneiden. Durch seine stattliche Länge kann man es aber auch hervorragend als Fleischmesser benutzen. Auch große Gemüsesorten lassen sich hervorragend damit Verarbeiten. Die recht hohe Klinge sorgt dafür, dass man es trotzdem gut und sicher an den Fingerknöcheln entlang führen kann.

An die Größe, das zeigt die Erfahrung, müssen sich jedoch einige Kunden erst gewöhnen. Gerade für Frauen sind Größen über 18 cm zunächst sehr ungewohnt. Es ist jedoch zumeist nur eine Frage der Übung. Gerade wenn man viel und häufig kocht, macht sich die große Klinge doch bezahlt. Es geht einfach wesentlich schneller. Zur Not kann man aber auch auf das kompaktere Allzweckmesser ausweichen.

Einen festen Griff beim Schneiden

Für das saubere und sichere Schneiden mit dem Kochmesser ist ein fester Halt nötig. Durch ergonomisch geformte Griffe liegt das Kochmesser gut in der Hand. Griffe mit doppelt vernieteten Griffschalen oder Zwingen, wie das Kochmesser aus der 1905 Serie von Dick, sind sehr stabil und langlebig. Hefte für Kochmesser werden aus hochwertigem Holz wie z.B. vom Nussbaum, hygienischem Metall oder hochwertigem Polyoxymethylen (POM) gefertigt. Der Kunststoff POM wird eingespritzt, schmiegt sich so fest an die Nieten und hinterlässt keine Lücken. Das ist vor allem für Profiköche wichtig, die bestimmte Hygienevorschriften erfüllen müssen.

Santoku oder Kochmesser?

Das Santoku ist das japanische Pendant zur europäisch geprägten Form des Kochmessers. Es ist etwas gedrungener und zumeist auch höher. Es gewann in den letzten Jahren immer mehr Fans und so werden wir häufig gefragt, welches Messer besser geeignet ist.

Es ist aber, wie mit so vielen Dingen, eine Frage des persönlichen Geschmacks. Grundsätzlich kann man vielleicht sagen, dass bei einer gemüselastigen Küche eher das Santoku im Vorteil ist und dort, wo Fleisch eine größere Rolle spielt, die Kochmesserform leichte Vorteile hat.

Alle Kochmesser in unserem Sortiment:

Merkmale Kochmesser

  • spitz zulaufend
  • relativ hohe Klinge
  • Standardlänge 20cm
  • universell einsetzbar
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198 Produkte

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Messerpflege der verschiedenen Kochmesserarten

Je nach Hersteller, Material und Herstellungsart verlangt das Kochmesser nach unterschiedlicher Pflege. Am unkompliziertesten sind die europäischen Vertreter mit ihren robusten Klingen. Hier reicht es zu beachten, dass die Messer von Hand gereinigt und mit einem Wetzstab (am besten keramisch) scharf gehalten werden müssen.

Japanische Kochmesserarten müssen schon bei der Benutzung etwas sorgfältiger verwendet werden. Hebeln und schlagen sollte man vermeiden. Schnell können sich sonst Scharten bilden. Auch diese Messer müssen natürlich von Hand gereinigt werden. Zum Schärfen eignen sich keramische Wetzstäbe (keinen Stahl verwenden) oder natürlich Wasserschleifsteine. Inzwischen gibt es auch eine Reihe geeigneter Messerschärfer, die auch den 15 Grad Winkel japanischer Messer nachbilden können.

Tipp: Kochmesser finden Sie in fast jedem Messerset, sogar als Damast Ausführung. Diese sind oft günstiger als der Kauf von Einzelmessern. So lassen sich oft ein paar Euro sparen.

Aufbewahrung hochwertiger Messer

Die Aufbewahrung sollte im Messerblock, an einer Magnetleiste oder in einer Messertasche erfolgen. Es gibt Messerblöcke aus Holz, mit flexiblen Bürsteneinsatz und welche aus Edelstahl, die an die Klingenlänge des Kochmessers und der weiteren Küchenmesser angepasst sind.

Wichtig ist: Die Klingen dürfen nicht aneinanderschlagen, wie es zum Beispiel bei der losen Aufbewahrung in der Schublade vorkommt. Soll es dort unbedingt untergebracht werden, gibt es auch hier eine Lösung. Spezielle Schubladeneinsätze sorgen für eine sichere Lagerung. Wichtig ist, dass das Messer nicht lose herumliegt. Wenn es herunterfällt, bohrt es sich auf Grund des recht hohen Gewichts mühelos durch den Schuh.