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Küchenmesser Test – Santokus & Co. auf dem Prüfstand der Stiftung Warentest

Wer Wert auf Qualität legt, der schneidet nicht mit einem Küchenmesser vom Discounter. Immer mehr Hobbyköche sind bereit, für ausgewählte Kochmesser tiefer in die Tasche zu greifen. Jedoch ist das Angebot sehr groß und für Laien unübersichtlich. Die Stiftung Warentest möchte mit ihrem Küchenmesser Test Klarheit in den Markt bringen und hat 20 Produkte in der Ausgabe 12/ 2014, unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nicht alles was teuer ist, muss auch gleichzeitig gut sein.

Aufwendige Überprüfung der 20 Testkandidaten

Das wichtigste Werkzeug in der Küche ist und bleibt das Messer. Es soll die verschiedensten Nahrungsmittel schnell, einfach und sauber schneiden können. Im Küchenmesser Test mussten die Klingen Gemüse, wie Tomaten, Karotten und Sellerieknollen in Scheiben schneiden, Fleisch filetieren und Kräuter sehr fein schnippeln. Außerdem muss der Griff hochwertig sein und gut in der Hand liegen. Drei Typen konkurrieren dabei um die Gunst der Prüfer: Das Santoku, Messer mit Keramikklingen und das klassische Kochmesser.

Dabei reicht das Testfeld vom Einsteigermesser bis hin zum Profi-Exemplar. Der Preisrahmen liegt ebenso weit auseinander: 12 Euro kostet das günstigste Exemplar, satte 209 Euro die Edelausgabe. Insgesamt wurden fast 22 kg Tomaten, 120 Ananas, 120 Mangos, 3kg Haselnüsse sowie 6 Meter Schweinerücken kleingeschnippelt. Bewertet wurde anschließend in drei Kategorien:

  • Schneiden, Wiegen, Hacken – 60 % Wertung
  • Haltbarkeit/ Schnitthaltigkeit – 30 % Wertung
  • Reinigen – 10 % Wertung

Santoku Messer überzeugt im Küchenmesser Test

Testsieger ist das Santoku Shun Premier TDM-1702 aus der Tim-Mälzer-Serie vom Hersteller Kai. Die japanischen Messer trumpfen vor allem durch die unerreichte Schärfe und Präzision auf. Aufgrund der dünnen Klingen sind die Messer besonders scharf und können dadurch hauchdünn schneiden. Das Material und die fantastische Verarbeitung der Klinge haben auch die Prüfer der Stiftung Warentest überzeugt.

Besonders ist: Das Santokumesser behält seine Schärfe sehr lange, ohne das Käufer nochmal nachschleifen müssen. Das Messer erhielt das Gesamturteil „gut“ mit einer Endnote von 1,6. Mit insgesamt 199 Euro ist es aber auch im Preissegment eher oben anzusiedeln.

Die Testsieger der Santoku Messer:

Die Allzweckmesser – Klassische Küchenmesser sind universell einsetzbar

Ein Fazit der Tester war, dass es nicht das eine beste Messer für alle Köche gibt. Jeder Küchenchef hat seine eigenen Vorlieben und Techniken um Nahrungsmittel zu schneiden. Deutlich robuster als die feinen Messer aus Japan, sind die klassischen Kochmesser. Sie sind variabel in der Küche einsetzbar, da die Schneide etwas dicker als bei den Konkurrenten aus Fernost ist. Wenn die Klingen scharf sind, gleiten diese fast alleine durch Gemüse, Obst und Kräuter. Das liegt vor allem an dem hohen Gewicht der Küchenmesser.

Im Küchenmesser Test schnitt das Dick Premier Plus Kochmesser mit der Gesamtnote 1,9  gut ab. Mit der gleichen Note wurde auch das Classic Kochmesser von Wüsthof bewertet. Beide Messer liegen zwischen 65 Euro und 85 Euro und sind somit deutlich günstiger als der Testsieger. Übrigens: Auch das Billigmesser Gynnsam von Ikea erhält die Bewertung „gut“. Einziges Manko ist die Klinge, welche relativ weich ist und somit schnell nachgeschliffen werden muss.

Top 3 unter den klassischen Küchenmessern:

Messer mit Keramikklinge bleiben lange scharf

Härter als Stahl ist eine Klinge aus Keramik, weswegen viele Hersteller zuletzt auf dieses Material in der Produktion setzten. Testsieger der Kategorie wurde das Kyocera Keramikmesser FK-180WH. Die Vorteile von Keramikmessern sind vielfältig. So bleiben sie durch ihr Material besonders lange scharf, sind sehr leicht und flexibel einsetzbar. Ein deutliches Plus: Das Messer von Kyocera schnitt im Test dreimal so gut wie das schärfste Stahlmesser. Allerdings sind die Klingen recht Spröde. So splittern und brechen Messer aus Keramik sehr leicht. Kein Messer überstand den Falltest der Stiftung Warentest, bei dem die Keramikmesser 20 Mal fallen gelassen wurden.

Die Teilnehmer des Tests von Keramikmessern:

  • Bodum Kochmesser Bistro
  • Kyocera FK-180WH-BK
  • Zassenhaus Ceramic

Ergebnisse im Küchenmesser Test – Gute Pflege für scharfe Messer

Wer seine Messer häufig benutzen will und das noch einige Jahre, sollte bei der Pflege einige Hinweise beachten. So sollten die Messer am besten in einem Messerblock aufbewahrt werden, oder an einer Metallleiste in der Küche gehangen werden. Nach dem Kochen sollten Sie die Klinge per Hand waschen und nicht unbedingt in die Spülmaschine stellen. Dadurch werden die sensiblen Kochmesser am besten geschützt.

Als Schneideunterlage eignen sich Holz- oder weiche Kunststoffbretter, die das Messer nur sehr gering belasten. Einige Messersets werden bereits mit einem Block ausgeliefert, Kunden können diese aber auch im Fachhandel kaufen. Wer noch etwas Platz für den Messerblock auf Anrichte oder Tisch hat, kann diesen ohne Bedenken ausnutzen. Da er vom Design her oftmals ein Blickfang für Sie und Ihre Gäste ist, kann er getrost in der Küche platziert werden.

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