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Keramikmesser oder Stahlmesser ?

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Eine Frage, die recht häufig gestellt wird, ist, ob man besser ein Keramikmesser oder ein Stahlmesser kaufen soll. Sieht man sich in den einschlägigen Foren um, dann scheint es fast eine Glaubensfrage zu sein. Die einen finden Keramikmesser super, die anderen erkennen klar die Nachteile.

Stahl- und Keramikmesser im Vergleich

Aus unserer Erfahrung sind die Keramikmesser guten Stahlmessern klar unterlegen. Zwar sind die Klingen sehr hart und meistens auch sehr fein und scharf ausgeschliffen. Das Hauptproblem besteht aber darin, das es auf Grund der Härte permanent zu kleinen Microausbrüchen kommt. Irgendwann sieht die Klinge dann ziemlich fransig aus und müsste dann nachgeschliffen werden. Ohne Spezialwerkzeug ist das zu Hause nicht möglich. Üblicherweise verwendet man hier Diamantscheiben für den Schliff. Es bleibt also nur der Gang in die Schleiferei.

Ein weiteres Problem: Wenn ein solches Messer herunterfällt, dann ist die Chance relativ groß, das es kaputt ist. Die Kollegen aus Stahl sind da wesentlich resistenter. Die häufigste „Todesursache“ für die Keramikmesser ist jedoch das Verkanten. Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Kraut sind für die Klingen eine echte Herausforderung. Versucht man hier zu hebeln, hört man schnell einen kurzen, aber vielsagenden Knack. Reparatur unmöglich.

Keramikmesser sind perfekt für Allergiker

Dennoch haben auch die Keramikmesser ihre Berechtigung. Für Allergiker zum Beispiel sind sie eine hervorragende Alternative. Sie sind geschmacksneutral, wie schon erwähnt sehr hart, natürlich rostfrei und spülmaschinengeeignet  (zumindest die mit Kunststoffgriff). Für hochwertige Keramikmesser, wie zum Beispiel Böker Ceramic, werden zudem Materialien verwendet, die auf dem neuesten Stand der Technik sind und die Nachteile minimieren.

Matthias Wimmer




Schlagwörter: Keramikmesser, Stahlmesser, Vergleich
Kommentare
  • Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 11:10 Uhr
    Geschrieben von Klaus

    Keramikmesser sind wie gesagt schon sehr hart. Ich konnte noch nicht beobachten das dieses beim nächstbesten Brokkoli in die Brüche geht. Bei normalen Gebrauch Franst dieses auch nicht aus und selbst wen man muss ja nicht unbedingt das teuerste Model auf dem Markt nehmen..
    Grüße Klaus

  • Montag, 01. Februar 2010 um 02:02 Uhr
    Geschrieben von Wolfw

    Habe seit 2 Jahren ein Keramikmesser (Kyocera Kyotop Sandgarden edition) und bin immer noch begeistert!
    Stimmt, es ist kein Kochmesser im Sinne von Allrounder mit dem man alles machen kann.Man sollte vermeiden, dass seitlicher Druck auf das Messer aufgebaut wird (da es ob seiner extremen Härte spröde ist)daher ist es weniger für Gemüse wie Blumenkohl oder Käse geeignet.
    Aber:es ist eine tolle Ergänzung zu den anderen Messern.
    extrem hart, extrem schnittfest, man braucht es langezeit nicht nachzuschleifen und wenn, dann wird dies von guten Händlern lebenslang gratis gemacht (z.B. Chefdepot)
    Hochwertige Messer wie Kyocera gehen, auch wenn eines mal versehenrlich runterfällt, nicht gleich zu Bruch, aber man muss sicherlich vermehrt auf sorgfältigen Umgang achten (aber tut man dies nicht ohnehin auch bei den anderen Messern wie Haiko,Mizuno und wie sie alle heissen?)
    Alles in allem: ein Keramikmesser kann kein Kochmesser oder Allzweckmesser ersetzen, aber es ist in meinen Augen eine wunderbare Ergänzung zu den bereits vorhandenen Messern!


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