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Keramikmesser oder Stahlmesser ?

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Eine Frage, die recht häufig gestellt wird, ist, ob man besser ein Keramikmesser oder ein Stahlmesser kaufen soll. Sieht man sich in den einschlägigen Foren um, dann scheint es fast eine Glaubensfrage zu sein. Die einen finden Keramikmesser super, die anderen erkennen klar die Nachteile.

Stahl- und Keramikmesser im Vergleich

Aus unserer Erfahrung sind die Keramikmesser guten Stahlmessern klar unterlegen. Zwar sind die Klingen sehr hart und meistens auch sehr fein und scharf ausgeschliffen. Das Hauptproblem besteht aber darin, das es auf Grund der Härte permanent zu kleinen Microausbrüchen kommt. Irgendwann sieht die Klinge dann ziemlich fransig aus und müsste dann nachgeschliffen werden. Ohne Spezialwerkzeug ist das zu Hause nicht möglich. Üblicherweise verwendet man hier Diamantscheiben für den Schliff. Es bleibt also nur der Gang in die Schleiferei.

Ein weiteres Problem: Wenn ein solches Messer herunterfällt, dann ist die Chance relativ groß, das es kaputt ist. Die Kollegen aus Stahl sind da wesentlich resistenter. Die häufigste „Todesursache“ für die Keramikmesser ist jedoch das Verkanten. Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl oder Kraut sind für die Klingen eine echte Herausforderung. Versucht man hier zu hebeln, hört man schnell einen kurzen, aber vielsagenden Knack. Reparatur unmöglich.

Keramikmesser sind perfekt für Allergiker

Dennoch haben auch die Keramikmesser ihre Berechtigung. Für Allergiker zum Beispiel sind sie eine hervorragende Alternative. Sie sind geschmacksneutral, wie schon erwähnt sehr hart, natürlich rostfrei und spülmaschinengeeignet  (zumindest die mit Kunststoffgriff). Für hochwertige Keramikmesser, wie zum Beispiel Böker Ceramic, werden zudem Materialien verwendet, die auf dem neuesten Stand der Technik sind und die Nachteile minimieren.

Matthias Wimmer


Schlagwörter: Keramikmesser, Stahlmesser, Vergleich
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