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Kennen Sie schon… die Cherimoya?

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Die Cherimoya ist eine Frucht, in die man sich wirklich verlieben kann. Cremiges Fruchtfleisch, das an zuckersüße Erdbeeren und frisch geschlagene Sahne erinnert… Was will man eigentlich mehr, außer den Löffel in die Hand nehmen und loslöffeln.

cherimoya

Inhalt:

Der Star der Annonen

Die Cherimoya ist eine Vertreterin der Annonen, die man auch als Flaschenbaumgewächse bezeichnet. Verwandte dieser Art tragen vielklingende Namen wie Ochsenherz (Netzannone), Sauersack (Stachelannone) oder Süßsack (Schuppenannone). Die bekannteste und auch am wohlschmeckendste Frucht ist aber die Cherimoya. Sie ist in unseren Breitengraden auch bekannt als:

  • Annona
  • Anone
  • Cremefrucht
  • Rahmapfel
  • Zimtapfel

Aber egal, wie man sie nennt: Als Dessert oder in frischem Fruchtsalat ist sie einfach unschlagbar.

Daran erkennen Sie eine der edelsten Früchte der Welt

Ursprünglich kommt die Cherimoya aus dem Regenwald in Südamerika, aber auch bei uns werden die süßen Früchte immer beliebter. Im Geschmack ähneln sie der Erdbeere und auch äußerlich erinnern sie daran:

  • erdbeerförmig
  • weiche, grüne bis graugrüne Schale mit Schuppenmuster
  • bis zu 15 cm lang
  • cremigweißes Fleisch
  • dunkle Kerne

Die unreifen Cherimoyas sind grün und brauchen nur wenige Tage, um nachzureifen. Ist die Schale graugrün mit braunen Flecken und gibt auf Druck nach, heißt es: Löffel raus und essen! Die Kerne und die Schale können Sie aber nicht mitessen. Behandeln Sie die Frucht immer mit Vorsicht: Die Schale ist sehr empfindlich und kann beim Transport leicht Schaden nehmen. Auch Kühlschranktemperaturen verträgt die Cherimoya nicht. Lagern Sie sie besser bei Zimmertemperatur.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf…

Die Cherimoya ist in der süßen Küche zu Hause. Obwohl man sie leicht gekühlt am besten pur ist, kann sie auch in zahlreichen Rezepten verwendet werden. Durch ihre außerordentliche Süße eignet sie sich natürlich für alles Süße:

  • Sorbets
  • Marmeladen oder Fruchtaufstriche
  • Obstsalate
  • Quark- oder Sahnecremes
  • Mixgetränke und Cocktails

Da die Frucht von Natur aus sehr arm an Säure ist, empfiehlt es sich, das Fruchtfleisch mit etwas Zitronen- oder Limettensaft zu beträufeln, um eine Braunfärbung zu vermeiden. Die feine Säure unterstützt zusätzlich den erfrischenden Geschmack der Cherimoya.

Unser Tipp: Kombinieren Sie das Fruchtfleisch mit Schinken. Die Verbindung von herb und süß ist besonders lecker als kleine Vorspeise oder als Snack zu einem guten Glas Wein.

…oder lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren

Gauguin

Sie brauchen für einen Cocktail:

  • 1/4 Cherimoya
  • 1/2 Limette
  • 2 cl Lime Juice
  • 4 cl weißer Rum

So wird’s gemacht:

  1. Das Fleisch der Cherimoya, den Saft der Limette, den Lime Juice und den Rum im Blender mixen.
  2. Auf Crushed Ice und der Schale der ausgepressten Limette abseihen.
  3. Prost!

Sahniges Cherimoya-Dessert

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Cherimoya
  • 250 g Sahnequark
  • 125 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sofortgelatine
  • 2 EL Puderzucker
  • Schokoladensauce

So wird’s gemacht:

  1. Halbieren Sie die Cherimoya, löffeln Sie mit einem Löffel das Fruchtfleisch heraus und entfernen Sie die Kerne. Fruchtfleisch mit einer Gabel zu einem feinen Mus drücken.
  2. Verrühren Sie den Quark mit dem Puderzucker. Die Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Rühren Sie nun die Hälfte des Fruchtmuses und ein halbes Päckchen der Gelatine unter. Füllen Sie die Quarkmasse in zwei Dessertgläser.
  3. Das restliche Cherimoyamus verrühren Sie mit der verbliebenen Gelatine. Verteilen Sie die Fruchtcreme auf der Quarkmasse. Das Dessert muss mind. 2 Stunden im Kühlschrank kalt gestellt werden.
  4. Vor dem Servieren mit Schokoladensauce garnieren.
© Fotolia - Andreas Fischer


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