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In 7 Runden zum KO – Selbst Ananas schneiden und den Sieg schmecken

Es gleicht einem Kampf wie David gegen Goliath. Der Hobbykoch will die Ananas schneiden, aber so richtig will es nicht gelingen. Mit dem Messer wird hin und her gesäbelt, der kostbare Fruchtsaft verteilt sich auf der gesamten Arbeitsplatte und das Fruchtfleisch gleicht mehr einem gerupften Hühnchen denn einer exotischen Frucht. Mit unseren 7 Schritten gehen Sie als Sieger aus diesem ungleichen Kampf hervor!

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Inhalt:

Vor der Praxis kommt die Theorie – Was Sie über Ihren Gegner wissen müssen

Wie jeder Sportler muss man sich auf jeden Kampf vorbereiten. Man muss seinen Gegner studieren und ihn in und auswendig kennen. Das gilt auch, wenn man die Ananas bezwingen will.

  • Die Ananas kommt ursprünglich aus Amerika und wuchs dort schon lange bevor Christoph Kolumbus das süße Obst auf Guadeloupe entdeckt hat.
  • 1502 wurde die Ananas von den Portugiesen nach Europa mitgebracht.
  • Seit dem 18. Jahrhundert konnte man die exotische Frucht in Europa in Glashäusern selbst züchten.

Ihr Gegner ist ein Allroundtalent

Viel Erfahrung bringt sie also schon mal mit, die Ananas. Und genauso flexibel ist sie auch verwendbar. Etwa 670.000 Tonnen der Gesamternte wird als Frischware verzehrt. Da die Früchte nicht mehr nachreifen, müssen sie reif geerntet werden. Das setzt dem Transport enge Grenzen. Die restlichen 30 % der Ernte werden daher direkt weiter verarbeitet zu beispielsweise:

  • Konserven
  • Saft
  • Alkohol und Wein
  • Marmelade und Konfitüre

Den Fight ganz schnell für sich gewinnen, können Sie natürlich mit Ananas aus der Dose. Aber das bringt sie nicht nur um den Geschmack von frischer und fruchtiger Ananas, sondern auch um das Vergnügen, mit einem großen scharfen Messer hantieren zu dürfen.

KO in 7 Runden – Wie Sie der Ananas zu Leibe rücken

Es ist soweit! Die Kampfvorbereitungen sind abgeschlossen. Die frische Ananas liegt zum Schneiden bereit.

  1. Das Warm-Up für das Schälen: Bewaffnen Sie sich mit einem großen und scharfen Kochmesser.
  2. Legen Sie den Gegner auf eine Schneidunterlage und schneiden Sie bevor Sie sich der Schale widmen vorsichtig Boden und Krone ab.
  3. Helfen Sie Ihrem Kontrahenten wieder auf die Beine. Stellen Sie sie wieder aufrecht auf das Brett.
  4. Nun müssen Sie die Ananas schälen. Schneiden Sie dazu die Schale großzügig, aber vorsichtig von oben nach unten ab. Entfernen Sie dabei die dunklen Augen gleich mit.
  5. Die verbleibenden Augen können Sie mit Ihrem Messer kerbenartig herausschneiden.
  6. Die Feinarbeit nach dem Schälen: Den Strunk der Ananas schneiden Sie heraus, indem Sie die Ananas viertel und dann aus jedem Viertel mit einem Obstmesser den harten Kern entfernen. Oder Sie schneiden die Ananas in Scheiben und entfernen den Strunk mit einem Ausstecher.
  7. Sie haben es geschafft. Nun können Sie die Ananas wie im Rezept angegeben weiter verarbeiten.

Wann Sie die Konservendose der frischen Ananas vorziehen sollten

Wollen Sie der Ananas für eine cremige Torte den Garaus machen, dann müssen wir Sie leider enttäuschen. In der frischen Frucht sind Enzyme enthalten, die sich nicht mit Gelatine vertragen. So kann es bei Ihrem Kuchen dazu kommen, dass die Tortengelatine nicht richtig aushärtet. Hier werden Sie für Ihr Rezept auf Ananas aus der Dose zurückgreifen müssen. Diese sind pasteurisiert, sodass die eiweißabbauenden Enzyme der Standfestigkeit Ihrer Torte nicht mehr im Wege stehen. Und schälen müssen Sie sie auch nicht, wenn Sie nicht zu den Kämpfertypen gehören.

Quelle Bild Ananas: © Brent Hofacker – Fotolia.com

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