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Schinken schneiden – Für hauchfeinen Genuss

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Für den Kenner ist es eine echte Beleidigung: dicke Scheiben Schinken. Selbst beim Metzger bekommt man, wenn man an den Falschen gerät, nur dicke Scheiben von dem feinen und pikanten Fleisch, das aber erst, wenn es hauchdünn geschnitten ist, sein volles Aroma entfalten kann. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann schneiden Sie Ihren Schinken einfach selbst. Mit ein paar Hilfsmitteln und einer original Serrano-Schinkenkeule schneiden Sie die Scheiben so dünn wie ein Lesezeichen.

schinken-schneiden

Inhalt:

Serrano: Eine spanische Delikatesse

Serrano-Schinken ist eine Delikatesse aus Spanien, die Gott sei Dank den Weg zu uns gefunden hat. Während wir ihn das ganze Jahr über essen, wird er in Spanien traditionell an Weihnachten auf den Tisch gebracht. Die Spanier würden aber nie eine Packung Schinken im Supermarkt kaufen, sondern werden ihn immer selbst schneiden. Und nur diese drei Dinge sind nötig, um die Stücke hauchdünn vom Schinken herunter zu schneiden:

  • einen ganzen Schinken (der kann gut und gerne schon einmal 5 kg auf die Waage bringen)
  • einen Schinkenhalter, in den die Keule eingespannt wird
  • ein Schinkenmesser mit einer langen, flexiblen und sehr scharfen Klinge

Mit diesen Messern rücken Sie dem Schinken zu leibe:

In nur 3 Schritten zur perfekten Schinken-Scheibe

  1. Stellen Sie den Schinkenhalter in eine Position ein, in der Sie bequem schneiden können. Je nachdem wie schnell Sie den gesamten Schinken verzehren wollen, spannen Sie den Schinken unterschiedlich ein:
    • mit dem Huf nach oben, wenn Sie ihn innerhalb von zwei Tagen komplett verzehren
    • mit dem Huf nach unten, wenn Sie länger benötigen
  2. Nun müssen Sie die Schwarte und das äußere Fett entfernen, bis Sie das Fleisch sehen. Hierin befinden sich Stoffe, die zu einem ranzigen Geschmack führen können. Entfernen Sie das Fett also großzügig.
  3. Nun schneiden sie mit dem Schinkenmesser hauchdünne Scheiben vom Schinken herunter. Schneiden Sie immer über die gesamte Breite des Schinkens. Beim Schinken Schneiden sollte jede Scheibe sollte nicht länger als 7 cm sein. Achten Sie auch darauf, dass Sie das Fleisch nicht aushöhlen und der Schneidbereich flach ist. So erhalten Sie gleichmäßige Stücke. Haben Sie den Schinken rundherum geschnitten, treffen Sie auf das Fleisch am Knochen. Dieses schneiden Sie nicht dünn herunter, sondern in kleine Stückchen und verwenden es als Einlage in Suppen und Eintöpfen. Den Schinkenknochen können Sie ebenfalls verwenden. Zersägen Sie ihn in faustgroße Stücke und lassen Sie ihn in Suppen mit kochen.

Mehr Aroma geht nicht auf dem Teller

Serrano-Schinken ist einfach zu schade, um ihn in irgendwelchen Rezepten zu verbrauchen. Daher genießen Sie ihn stilecht am besten pur. Das volle Aroma und den feinen Geschmack kitzeln Sie aus jeder Scheibe heraus, wenn Sie sie mit ein wenig Weißbrot genießen. Dazu ein guter Rotwein oder ein trockener Weißwein mit feiner Säure und fertig ist ein leckeres Gericht. Kenner genießen zu den dünnen Schinkenscheiben übrigens einen Sherry Fino oder Manzanilla. Aber auch ein gutes Bier passt hervorragend zu dem pikanten Snack.

Den Schinken richtig aufbewahren

Der Schinken an sich ist anspruchslos, wenn es um seine Lagerung und Aufbewahrung geht. Zwischen 15 und 25 °C liebt er es an einem kühlen und trockenen Platz entweder hängend oder in einen Schinkenständer gespannt aufbewahrt zu werden.

Haben sie Scheiben geschnitten, sollten Sie diese sofort verzehren oder mit Klarsichtfolie abgedeckt aufbewahren. Wir empfehlen Ihnen aber, nur soviel aufzuschneiden, wie Sie verzehren möchten und gegebenenfalls neue Scheiben zu schneiden. Die angeschnittenen Bereiche bedecken Sie danach am besten mit den zuvor abgeschnittenen Schwarten und Fettstreifen und decken den ganzen Schinken mit einem sauberen Küchentuch ab. So hält sich der Schinken für längere Zeit ohne sein feines Aroma zu verlieren.



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