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Meisterliches Sushi in nur 7 Schritten – Vom Kochen bis zum Sushi schneiden

Sushi ist der Exportschlager aus Japan, der in unseren Breitengraden erst seit etwa 60 Jahren Fuß fassen konnte. Frischer Fisch, gesäuerter Reis und etwas frisches Gemüse in einem Algenblatt eingerollt und fertig ist die kleine fernöstliche Köstlichkeit. Wie Sie das original Sushi Zuhause selbst zubereiten können, welche Gerätschaften Sie dazu benötigen und wie Sie mit Ihren ganz eigenen Sushi-Kreationen Skeptiker überzeugen können, lesen Sie hier.

sushi

Sushi – Eine lange Erfolgsgeschichte

Zu behaupten, dass Sushi ursprünglich aus Japan kommt, ist nicht ganz richtig. Der Ursprung liegt viel mehr rund um den südostasiatischen Mekong. Die Bewohner dort haben nach einer bestimmten Art ihre Süßwasserfische konserviert: Der Fisch wurde in Gefäßen mit gekochtem Reis eingelegt und ist darin fermentiert. Bis zu einem Jahr konnte der Fisch so haltbar gemacht werden. Über China und Japan gelangte diese Konservierungsmethode dann bis nach Thailand, wo auch heute noch damit Fisch konserviert wird.

Das erste Sushi wird bereits 718 in Japan erwähnt. Wurde am Anfang der Reis weggeworfen und nur der Fisch verzehrt, ging man später ab dem 14. Jahrhundert dazu über, den Fisch nicht mehr so lange fermentieren zu lassen, sodass beides gegessen werden konnte: der Reis mit einer leicht säuerlichen Note, der Fisch noch verhältnismäßig frisch.

Das heutige Sushi hat seinen Ursprung im heutigen Tokio. Ab dem 18. Jahrhundert wurde hier im Hafen frischer Meeresfisch mit Reis direkt zum Verzehr angeboten. Das Nigiri-Sushi war geboren. Seitdem haben sich zahlreiche neue Formen  etabliert und Sushi weltweit zu einem der beliebtesten Speisen gemacht. Aber die Entwicklung geht weiter: Sushi-Köche werden auch weiterhin neue Kreationen auf den Sushi-Tellern in der ganzen Welt servieren.

In 7 Schritten zur perfekten Sushi-Rolle

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Maki-Sushi kochen ist eine kleine Kunst. Nicht umsonst dauert die Ausbildung zum Sushimeister in Japan schon mal 10 Jahre. Allein das erste Jahr waschen die Lehrlinge nur die Hauptzutat. Haben sie dort absolute Perfektion erreicht, geht es weiter mit den anderen Arbeitsschritten, zum Beispiel dem Sushi schneiden.

Was Sie alles für das Maki brauchen:

  • Sushi-Reis
  • Sushi-Essig
  • Nori-Blätter
  • fangfrischer Fisch in Sushi-Qualität (z.B.: Lachs)
  • frisches, in Streifen geschnittenes Gemüse
  1. Die Vorbereitung: Der Reis wird in eine Schüssel gegeben und mit kaltem Wasser bedeckt. Anschließend wird der Reis gründlich gewaschen, am besten geht dies mit kreisen Bewegungen der Hände. Das Wasser wird abgegossen und der Vorgang so lange wiederholt, bis das Wasser nicht mehr milchig ist. Nachdem der Reis in einem Sieb gut abtropfen konnte, geben Sie ihn mit Wasser in einen großen Topf und lassen ihn dort für 30 Minuten einweichen.
  2. Das Kochen: Lassen Sie den Reis bei mittlerer Hitze und halb offenem Deckel einmal kurz aufkochen und dann 4 Minuten kochen. Anschließend reduzieren Sie die Hitze und schließen den Deckel. Lassen Sie so den Sushi-Reis 15 Minuten garen. Danach ziehen Sie den Topf vom Herd und lassen den Reis weitere 18 Minuten ziehen. Zum Abkühlen geben Sie den fertigen Sushi-Reis in eine traditionelle Holzschüssel und mischen vorsichtig den Essig unter. Sie haben keine traditionelle Hangiri? Kein Problem, eine Porzellanschüssel tut es zur Not auch.
  3. Das Vorbereiten der Sushi-Rolle: Die Nori-Blätter halbieren Sie und legen Sie mit der glatten Seite auf eine Bambusmatte. Feuchten Sie ihre Finger mit etwas kaltem Wasser an und verteilen sie den noch warmen Reis gleichmäßig auf dem Algenblatt. Lassen Sie am oberen Rand ca. 1 cm Platz, damit sich die Rolle gut verschließen lässt.
  4. Das Belegen: Formen Sie dazu in dem Reis eine lange Rille und legen Sie hierin den Fisch und die Gemüsestreifen. Wer es scharf mag, kann zuvor die Rille dünn mit Wasabi bestreichen.
  5. Ab an die Bambusmatte: Mit Hilfe der Bambusmatte rollen Sie nun das Algenblatt von unten her auf. Mit angefeuchteten Händen können Sie bei Bedarf das fertige Maki noch einmal etwas nachformen.
  6. Das Sushi schneiden: Mit einem angefeuchteten scharfen Sushimesser halbieren Sie zunächst die Rolle in der Mitte. Legen Sie die beiden kurzen Stücke nebeneinander und dritteln Sie sie so, dass sechs Sushi entstehen, die gleich groß sind. Benutzen Sie stets ein sehr scharfes Messer, um nichts zu zerdrücken oder zu quetschen.
  7. Genießen: Zum Schluss kommt der beste Teil. Genießen Sie das Sushi mit Sojasoße, Wasabi und eingelegtem Ingwer.

Sushi – der Klassiker in vielen Variationen

Das Nigiri-Sushi und das Maki-Sushi sind der Klassiker unter den feinen Rollen. Aber auch California Roll oder Inside Out sind vielen mittlerweile ein Begriff. Gerade beim Sushi sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es lohnt sich, mal mit den unterschiedlichen Zutaten zu spielen und neue Kombinationen auszuprobieren.

  • Fisch: Statt Lachs und Thunfisch können auch Garnelen, Krebs- oder Krabbenfleisch, Aal oder Wolfsbarsch verzehrt werden. Allerdings sind nicht alle Fischsorten zum Rohverzehr geeignet. Solche können aber vor dem Zubereiten der Sushi-Rolle gegart werden.
  • Gemüse: Neben Gurke und Avocado eignen sich auch Kürbis, Rettich oder Möhren.

Für ein Dessert können Sie das Nigiri-Sushi zum Beispiel auch mit Milchreis und frischen Obst zubereiten. Hier sind Mango, Ananas oder auch Erdbeeren eine leckere Alternative!

Quelle Bild Sushi: © Natalia Klenova – Fotolia.com

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