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Tipps und Rezepte zum Weltnudeltag

Passend zum heutigen Weltnudeltag widmen wir uns den beliebten Alleskönnern aus Teig. Neben Kartoffeln gehören Nudeln wohl zu den beliebtesten Beilagen der Deutschen – und das nicht ohne Grund. Die formvielfältigen Teigwaren sind leicht zuzubereiten und vielseitig kombinierbar. Ob mit Gemüse, Schwein, Hähnchen oder Fisch, die Nudel passt zu allem. Und man kann sie nicht nur herzhaft zubereiten. Süße Gerichte mit Nudeln, wie Milchnudeln und süße Nudelaufläufe sind bei den kleinen und großen Essern populär. Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Nudeln und wünschen Ihnen einen leckeren Weltnudeltag!

weltnudeltag

Auf einem Blick:

Nudelsorten

Fusilli, Penne, Spaghetti und Tortellini dürfte fast jeder Nudelliebhaber kennen. Die Bandbreite an Pastasorten ist aber noch viel größer. Der Unterschied zwischen den Nudeln liegt zumeist lediglich in der Form und nicht im Geschmack. Trotzdem hat jeder Esser oder Koch seine Lieblingspasta. Wir stellen Ihnen hier einige Nudelsorten kurz vor.

  • Farfalle: Farfalle ähneln in ihrer Form Schleifen oder Schmetterlingen und haben einen gezackten Rand. Sie sind besonders in Nudelsalaten, als Beilage zu Fleischgerichten und zu leichten Soßen sehr beliebt.
  • Rigatoni: Rigatoni sind geformt wie kleine kurze Röhrchen und besitzen eine geriffelte Außenfläche. Ihr Hohlraum ist etwas größer als der der Penne. Die Nudel wird am besten mit einer sämigen Sauce serviert. Diese füllt den Hohlraum der Rigatoni aus und sorgt für den vollen Genuss beim Reinbeißen. Ein italienischer Klassiker sind überbackene Rigatoni mit Schinken-Sahne-Sauce.
  • Linguine: Linguine sind lange Nudeln, die Spaghetti ähneln. Sie unterscheiden sich von diesen darin, dass sie etwas dicker und breiter sind. Viele Pastaexperten behaupten die Linguine nimmt Saucen durch ihre Breite besonders gut auf. Sie wird häufig kombiniert mit Krabben, Krebs oder Garnelen kann aber auch zu Gemüsesaucen gegessen werden.
  • Conchiglie: Conchiglie sind bei den meisten Hobbyköchen aufgrund ihrer Form wohl eher unter dem Namen Muschelnudeln bekannt. Sie haben eine geriffelte Oberfläche und sind durch ihre Größe gut zum Füllen geeignet. Hier kommen Hackfleisch, Pilze, Spinat oder Käse zum Einsatz und die Nudeln werden oftmals überbacken.

Nudelsaucen

Es muss nicht immer die allzeit beliebte Bolognese sein. Nudeln zeigen erst ihre volle Vielfalt, wenn sie mit verschiedenen Saucen verfeinert werden. Hierbei ist der Kreativität emsiger Hobbyköche keine Grenzen gesetzt. Ob vegetarisch, mit einer schweren Sahnesauce oder deftig mit Hähnchenbruststreifen und Gorgonzola serviert – alles ist möglich. Hier finden Sie zwei leckere Rezepte für Nudelsoßen als Alternative zu den Klassikern.

Rezept: Bärlauch-Gorgonzola-Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund frischer Bärlauch
  • 140 g Gorgonzola
  • 300 g Sahne
  • 4 EL Milch
  • Saft ½ Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 80 g Walnüsse

Zubereitung:

  1. Waschen Sie den Bärlauch und schneiden Sie ihn dann zum Beispiel mit einem Wiegemesser in kleine Stückchen. Schneiden Sie den Gorgonzola ebenfalls in Stücken.
  2. Geben Sie die Sahne zusammen mit der Milch in einen Topf und erhitzen Sie die Mischung langsam auf mittlerer Stufe. Geben Sie nun die Gorgonzolastücke mit in den Topf und erhitzen Sie die Sauce so lange, bis der Gorgonzola vollständig geschmolzen ist.
  3. Die Sauce wird nun mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt, bevor der Bärlauch hinzugegeben wird. Rösten Sie die Walnüsse in einer Pfanne an und geben Sie sie zu der Sauce hinzu.
  4. Nun können Sie die Sauce zusammen mit den Nudeln Ihrer Wahl genießen.

Rezept: Zitronen-Ricotta- Sauce

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Babyblattspinat
  • 500 g Lachsfilets
  • 250 g Ricotta
  • 200 g Sahne
  • 100 ml Wasser
  • 1 Zitrone
  • 75 ml Weißwein
  • 1 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Zubereitung:

  1. Waschen Sie den Spinat sorgfältig und lassen Sie ihn zum Abtropfen stehen. Waschen Sie die Zitrone, trocknen Sie sie und ziehen Sie die Schale hiernach mit einem Schälmesser in dünnen Streifen ab.
  2. Der Lachs wird ebenfalls abgewaschen und trocken getupft. Schneiden Sie ihn dann in Würfel. Braten Sie den Fisch in einer Pfanne mit Öl ca. 4 bis 5 Minuten leicht an und würzen sie ihn mit Salz und Pfeffer. Nun löschen Sie den Lachs mit Wein ab und geben Wasser, Sahne und 2 EL des Zitronensafts ab. Der Lachs muss nun 3 Minuten kochen, bevor Sie Ricotta und die Zitronenschale hinzugeben.
  3. Zum Schluss schmecken Sie die Nudelsoße mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker ab und geben die Nudeln und den Spinat in die Soße. Alles kurz umrühren und servieren.

Nudeln selber machen

Nudel-Liebhaber können mit etwas Geduld und Experimentierfreudigkeit ihre eigenen Nudeln herstellen. Das ist leichter als gedacht und mit etwas Übung finden Sie den richtigen Kniff für die perfekte Pasta schnell heraus.

Praktische Hilfsmittel zum Herstellen von Pasta:

  • Nudelholz zum Teigausrollen
  • Nudelmaschine
  • Scharfe Messer
  • Geriffeltes Teigrad
  • Nudeltrockner

Frische Pasta sollte vor dem Kochen kurz zum Trocknen liegen gelassen werden. So verhindern Sie, dass die Nudeln beim Kochen aneinander kleben bleiben. Achten Sie darauf, dass die selbstgemachte Pasta nur eine kurze Garzeit benötigt. Um zu verhindern, dass die Nudeln zu weich werden und ihren Biss verlieren, sollten Sie sie in bereits kochendes Salzwasser geben und nur wenige Minuten kochen. Gefüllte Nudeln, wie Ravioli oder Tortellini können Sie zwei bis drei Minuten länger garen lassen.

Nudelteig aus Harzweizengrieß

Original italienische Pasta besteht aus Hartweizenmehl (Typ 00) bzw. Hartweizengrieß. Dieser ist stark glutenhaltig, klebt dadurch gut und sorgt dafür, dass die getrockneten Nudeln nicht so leicht brechen. Außerdem lassen sich Nudeln aus Hartweizengrieß durch dessen Körnung gut bissfest kochen. Pastateig aus Hartweißengrieß wird für Spaghetti, Rigatoni und Fusilli verwendet. Leider ist Hartweizenmehl nicht in jedem Supermarkt erhältlich. Alternativ können Sie auch Hartweizengrieß und Weizenmehl des Typs 405 oder 550. Dieses müssen Sie im Verhältnis 1:1 mischen. Je nach Geschmack können auch andere Mehlsorten genutzt werden.

Nudelteig mit Ei

Nudelteig mit Ei ist aromatischer und in der Konsistenz fester als der aus Hartweizengrieß. Durch das Ei wird der Teig schön klebrig und eignet sich gut für Bandnudeln, Tagliatelle und gefüllte Nudeln wie Ravioli. Bei der Zugabe von Ei muss in der Regel nicht noch zusätzlich Wasser in den Teig gegeben werden, da das Ei genug Flüssigkeit enthält.

Rezept: Grundteig Pasta

Zutaten für Pastateig mit Ei:

  • 400g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Häufen Sie das Mehl auf einer sauberen Arbeitsfläche oder in eine Schüssel und drücken Sie eine Mulde in die Mitte. Geben Sie die Eier und das Salz in die Mulde und vermengen Sie beides von innen nach außen mit dem Mehl.
  2. Das Gemisch ist nun zu einer bröckeligen Masse geworden. Diese muss nun 5 bis 10 Minuten zu einem homogenen Teig geknetet werden. Feuchten Sie hierfür Ihre Hände leicht an.
  3. Formen Sie den Teig zu einer Kugel und lassen Sie ihn in Frischhaltefolie eingewickelt 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Danach kann der Teig zu Nudeln verarbeitet werden. Achten Sie beim Kochen darauf, dass frische Nudeln nur einige Minuten zum gar werden benötigen.

Kleiner Tipp: Genen Sie einen Schuss Olivenöl an den Pastateig, um ihn geschmeidiger und aromatischer zu machen. Geschmack und Farbe erhalten selbstgemachte Nudeln durch die Zugabe von zum Beispiel Spinat.

Nudeln richtig kochen: Tipps & Tricks

  • Nudeln benötigen genügend Platz im Topf und reichlich Wasser zum Kochen. Ein guter Richtwert ist 1 Liter Wasser auf 100 Gramm Nudeln. Die Nudeln sollten vollständig bedeckt sein.
  • Wenn Sie Öl an das Nudelwasser geben verteilt es sich beim Kochen auf der Oberfläche der Nudeln. Dann können diese die Sauce nicht mehr aufsaugen.
  • Um zu verhindern, dass das Nudelwasser überkocht, schließen sie den Topf nicht ganz mit dem Deckel.
  • Vom Abschrecken werden die Nudeln schnell kalt.
  • Kochen Sie die Nudeln nicht ganz gar. Dann können Sie sie noch mit an die Sauce geben und dort garen lassen. So nehmen Sie schon das Aroma der Sauce auf und das Gericht wird besonders lecker.
  • Nudeln passen zu jeder Jahreszeit. Im Frühling können Sie sie zu leichten Tomatensaucen essen und in Sommer in Salaten verarbeiten. Wie wäre es mit Nudeln zu Kürbis im Herbst? Im Winter schmecken sie dagegen am besten zu schweren Sahnesaucen und Fleisch.

Pasta Rezept zum Weltnudeltag

Sie können von Nudeln nicht genug bekommen, aber Spaghetti, Penne und Co. können Sie schon nicht mehr sehen? Probieren Sie es doch mal mit Cannelloni! Die raffinierten Pastaröhren wurden 1907 von dem Koch Nicola Federico in Italien entwickelt und sind seitdem auf jedem Tisch ein Hit. Die Besonderheit an Cannelloni ist ihre Füllung. Klassische Cannelloni werden mit Bolognese-Sauce gefüllt. Doch beim Befüllen der röhrenförmigen Nudel können Sie Ihrer Kreativität natürlich freien Lauf lassen. Ebenfalls beliebt sind Füllungen mit Spinat und Gorgonzola oder Ricotta. Cannelloni können Sie aus Nudelteig selbst herstellen oder schon fertig gerollt im Supermarkt kaufen.

Rezept: Überbackene Cannelloni

Zutaten:

  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 400 g passierte Tomaten
  • 8 Cannelloni
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Thymian (getrocknet)
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 1 Ei
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Geriebener Parmesan
  • 4 EL Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Zubereitung:

  1. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vor. Füllen Sie die passierten Tomaten in eine Schüssel um. Schälen Sie nun den Knoblauch und schneiden Sie diesen mit einem Kochmesser in feine Stückchen. Mischen Sie den Knoblauch zusammen mit Rotwein, Salz, Pfeffer und Zucker unter die Tomaten.
  2. Schälen Sie die Zwiebeln und hacken Sie sie klein. Nun wird das Hackfleisch mit Zwiebeln, Ei, Senf, einem Teil der Tomatenmasse, Thymian und Salz und Pfeffer vermischt.
  3. Die fertige Füllmasse wird nun in die Cannelloni gefüllt. Bevor Sie die Cannelloni in die Auflaufform geben, verteilen Sie die restliche Tomatensoße auf dem Boden der Form. Nun schneiden Sie den Mozzarella in Würfel und verteilen Sie diesen zusammen mit dem Parmesan auf den Cannelloni.
  4. Die überbackenen Cannelloni kommen nun für 40 Minuten in den Ofen und können dann serviert werden.
© stefania57 - Fotolia
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