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Das perfekte Steak vom Grill oder aus der Pfanne

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Es ist Grillsaison und so mancher freut sich, dass es endlich wieder Steaks gibt. In der Pfanne braten kann man sie natürlich auch, das hängt ganz von der persönlichen Vorliebe ab – und vom Wetter. Wir verraten, wie Ihnen das perfekte Steak gelingt, egal, ob vom Grill oder in der Pfanne.

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Inhalt:

Was Sie bei Steaks beachten müssen

Schon der Geruch eines gut gegarten Steaks lässt dem Fleischliebhaber das Wasser im Mund zusammenlaufen. Doch wie bereitet man es am besten zu? Für ein Steak der Spitzenklasse muss der Gourmet folgende Punkte beachten:

  • Fleischqualität
  • Marinade
  • Garmethode

Die Qualität des Fleisches ist das A und O für den ultimativen Steakgenuss: Gut abgehangen sollte es sein und eine leichte Fettmarmorierung aufweisen, denn Fett ist der Geschmacksträger schlechthin. Ob ein leckeres Rumpsteak aus dem vorderen Teil des Roastbeefs mit saftig-würzigen Geschmack oder ein fein gemasertes Hüftsteak mit kräftig-würzigem Aroma – Filetfleisch ist der zarteste Teil des Rinds.

Wichtig bei der Zubereitung des Fleisches ist, dass das Fleischstück vor der Zubereitung nicht im Kühlschrank gelagert wird und für das Zerteilen ein scharfes Kochmesser bzw. Steakmesser verwendet wird, welches ein Zerfasern des Fleisches verhindert.

In der Pfanne wird das Steak nur unter geringer Zugabe von Fett gegart. Dass das Stück Fleisch von allen Seiten angebraten werden muss, um die Poren zu schließen, ist übrigens ein weit verbreiteter Irrglaube, denn ein Rinderfilet verfügt auf Grund der fehlenden Haut nicht über Poren. Durch das scharfe Anbraten entwickeln sich schlicht und einfach leckere Röstaromen.

Jeder hat andere Vorstellungen davon, wie das perfekte Steak sein sollte, ganz besonders, was die Garstufe anbelangt. Dabei gibt es kein richtig und falsch: bereiten Sie ihr Steak so zu, wie Sie es gern essen.

Verschiedenen Garstufen der Steakzubereitung:

  • „rare“ – stark blutig
  • „medium rare“ – blutig
  • „medium“ – rosa
  • „well done“ – durchgebraten

Rezepttipp: Steak mal anders

Ein Steak muss nicht immer mit einer Gemüsebeilage serviert werden. Die kreative Küche hält viele außergewöhnliche Rezeptideen bereit. Die Kombination mit etwas Süßem wie Äpfeln oder etwas Säuerlichem wie Cranberries macht ein einfaches Stück Fleisch zu einem außergewöhnlichen Gericht.

Steak mit Kräuterquark, Karamell und Popcorn

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 mittelgroße Rindersteaks
  • 100 g Popcornmais
  • 500 g Magerquark
  • 300 g gemischte Kräuter (Petersilie, Estragon, Schnittlauch, Kerbel, Dill)
  • ½ Zitrone (Saft und Abrieb davon)
  • 4 EL Olivenöl
  • 100 g Zucker
  • 300 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Waschen und trocknen Sie die Kräuter vorsichtig und schneiden Sie diese fein. Verrühren Sie den Quark mit dem Olivenöl, dem Zitronensaft und dem Abrieb der Zitronenschale. Heben Sie die fein geschnittenen Kräuter unter und schmecken Sie den Kräuterquark mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab.
  2. Lassen Sie den Zucker bei kleiner Hitze ohne Rühren karamellisieren. Wenn der Zucker goldbraun ist, löschen Sie ihn mit der Sahne ab. Lassen Sie alles so lange köcheln, bis eine homogene Soße entstanden ist.
  3. Geben Sie den Popcornmais in einen beschichteten Topf. Erhitzen Sie den Topf sehr stark und lassen Sie alle Körner aufpoppen.
  4. Säubern Sie die Rindersteaks und braten Sie sie scharf von beiden Seiten in einer Grillpfanne an. Lassen Sie das Fleisch 5 Minuten ruhen, schneiden Sie es in Streifen und würzen es mit Salz. Richten Sie das Steak dekorativ mit dem Quark, der Karamellsoße und dem Popcorn an.

Weitere Tipps zur Steakzubereitung

Eins vorweg: Auch beim Steak-Braten ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ein paar Kniffe sollte man aber kennen. Zunächst wendet man das Steak immer mit einer Zange, denn wenn man es mit einer Gabel ansticht, tritt Fleischsaft aus.

Sollte man sich nicht sicher sein, wie es geworden ist, bleibt einem nur die Möglichkeit, das Steak in der Mitte etwas einzuschneiden. Dann kann man sehen, wie der Garpunkt im Innern ist. Nach dem Braten wickelt man das Fleisch am besten in Alufolie ein und lässt es 5 Minuten ruhen. Die Fasern des Fleisches können sich so entspannen und es tritt beim Anschneiden weniger Fleischsaft aus. Kurzgebratenes würzen Sie am besten nach dem Braten. Denn Gewürze können so nicht mehr verbrennen.

© karepa - Fotolia.com


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