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Fettgehalt von Käse: was wirklich drin steckt

Käse zählt mit Abstand zu den beliebtesten Lebensmitteln der Deutschen. 23 Kilogramm Käse werden hierzulande pro Jahr im Durchschnitt von einem Bundesbürger gegessen. Dazu zählt jedoch nicht nur die Scheibe Käse auf dem Brot zum Abendessen, sondern auch der Frischkäse in der Torte oder der Mozzarella auf der Pizza. Aber Käse ist mehr als einfach nur lecker und abwechslungsreich, denn er liefert viele für eine ausgewogene Ernährung wichtige Proteine, Minerale und Vitamine.

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Übersicht:

Der Fettgehalt von Käse: Von mager bis doppelrahm

Der Blick in das Käseregal offenbart eine Vielzahl von verschiedenen Fettgehältern. Die Angabe Fett i. Tr. (Fett in der Trockenmasse) auf der Verpackung gibt Auskunft über das Fett, welches im Käse steckt.

Ein Käse verliert während des Reifeprozesses und der Lagerung viel Feuchtigkeit und damit auch Gewicht, das Fett bleibt jedoch und ist damit im Trockenzustand eine verlässliche Angabe. Man unterscheidet die folgenden Fettstufen:

  • Magerstufe: < 10% Fett i. Tr.
  • Viertelfettstufe: > 10% Fett i. Tr.
  • Halbfettstufe: > 20% Fett i. Tr.
  • Dreiviertelfettstufe: > 30% Fett i. Tr.
  • Fettstufe: > 40% Fett i. Tr.
  • Vollfettstufe: > 45% Fett i. Tr.
  • Rahmstufe: > 50% Fett i. Tr.
  • Doppelrahmstufe: 60-87% Fett i. Tr.

Der absolute Fettgehalt (schließlich isst man den Käse ja nicht trocken) lässt sich einfach errechnen, sofern er nicht auf der Verpackung des Produkts angegeben ist.

  • Hartkäse: Fett i. Tr. multipliziert mit 0,7
  • Schnittkäse: Fett i. Tr. multipliziert mit 0,6
  • Weichkäse: Fett i. Tr. multipliziert mit 0,5
  • Frischkäse: Fett i. Tr. multipliziert mit 0,3

Somit nimmt man letztendlich weniger Fett zu sich, als die Aussage über den Fettgehalt in der Trockenmasse vermuten lässt.

Käse immer richtig aufbewahren

Käse lagert man bestenfalls bei etwa 12°C. Wer einen Keller hat, der feucht und entsprechend temperiert ist, bewahrt seinen Käse dort besser auf als im Kühlschrank. Falls man auf Aufschnitt zurückgreift, bietet sich eine Käseglocke an. Ausreichend Feuchtigkeit in der Käseglocke erhält man, indem man einen Apfel oder ein Glas Rotwein dazu legt. Besser als Scheibenkäse ist Käse am Stück. So kann man sich bei Bedarf die benötigten Scheiben abschneiden, am besten mit einem Käsemesser. Da Schimmel sich vornehmlich an den Schnittkanten bildet, hat er auf ungeschnittenem Käse weniger Angriffsfläche.

Apropos: Auf Schimmelkäse kann die feine haarige Schicht durchaus weiterwachsen. Käse wie Brie oder Blauschimmelkäse können dann noch unbedenklich verzehrt werden. Fremder Schimmel auf Weich- und Frischkäse ist immer ein Zeichen, dass das Lebensmittel unverzüglich in den Müll gehört. Bei Hartkäse kann der Schimmel großzügig abgeschnitten werden.

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