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Sommersalate – So kommt Frische auf den Teller

Sommer: die Tage werden länger und vor allem wärmer. Da kann der große Hunger schon einmal ausbleiben. Die Lösung? Leckere Sommersalate! Melone, Eisbergsalat, Erdbeeren und Co. können zu leichten und äußerst schmackhaften Sommersalaten verarbeitet werden. Wir zeigen Ihnen, wie das geht!

sommersalate

Was sind Sommersalate eigentlich?

Im klassischen Sinne handelt es sich um Eisberg-, Kopf- und Eichblattsalat. Rucola hat ebenfalls im Mai, Juni und Juli Saison. Salatfans kommen mit den knackigen Saisonsalaten voll auf ihre Kosten. Sommersalate sind besonders vitaminreich, da sie direkt vom Feld geerntet werden und auf unsere Teller kommen. Aber nicht nur die klassischen grünen Salate gehören an warmen Sommertagen auf den Tisch, sondern auch fruchtige Obstsalate. Für leckere Sommersalate bieten sich folgende Obstsorten an:

  • Aprikosen
  • Erdbeeren
  • Melone

Neben frischen Obst und Salat kann man im Sommer auch perfekt saisonales Gemüse zu einem Sommersalat verarbeiten. Gerade zum Grillen bieten sich Sommersalate an: mit Mais, Radieschen oder Blumenkohl, roh als kalter Salat oder auch über dem Feuer gegrillt und zu einem warmen Salat zubereitet. Sommergemüse, die perfekt in einen Salat passen, sind:

  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Radieschen
  • Rettich
  • Spargel
  • Rhabarber
  • Zucchini
  • Spinat

Methoden zur Zubereitung gibt es viele, da man das meiste Gemüse, Obst und auch den Salat sowohl roh als auch gekocht, gegrillt oder gebraten verspeisen kann. Mit einer Kombination aus verschiedenen Sorten und einem pfiffigen Dressing schmeckt der Sommersalat gleich noch viel besser. Durch die Zugabe von Pinien- oder Sonnenblumenkernen bekommt der Salat ein nussiges Aroma. Avocado und Ziegenkäse machen den Sommersalat besonders exotisch. Wer ein klassisches Kräuterdressing bevorzugt, der kann ebenfalls auf Sommerkräuter wie Schnittlauch und Petersilie zurückgreifen. In den warmen Mai und Juni Monaten haben die Kräuter nämlich Hochsaison und frisch schmecken sie noch intensiver als getrocknet aus dem Gewürzschrank.

Eisberg-, Kopf- und Eichblattsalat

Sommersalate wie Eisberg-, Kopf- und Eichblattsalat erfreuen sich durch ihre Leichtigkeit und den aromatischen Geschmack besonders im Sommer an großer Beliebtheit. Lange haltbar und vielseitig sind sie auf jeder Grillparty und auch auf der heimischen Terrasse immer eine Überlegung wert.

Eisbergsalat – knackig und haltbar

Eisbergsalat ist wohl der bekannteste Salat in Deutschland. Dass der Klassiker eigentlich aus den USA stammt, wissen wohl die wenigsten. Eisbergsalat ist knackig, haltbar und lecker. Der Name stammt ebenfalls aus der Vergangenheit, da der Salat von Küste zu Küste transportiert werden muss und mit Eis frisch gehalten wurde. Der knackige Geschmack ging so auch bei langen Transportwegen nicht verloren. Durch diese Haltbarkeit sticht er aus der Masse an Salaten heraus. Weder Wärme noch Kälte sind ein Problem für den Eisbergsalat. Deshalb ist er an warmen Sommertagen sehr beliebt als Sommersalat zum Grillen und auf Partys. Groß, rund und geschlossen ähnelt er in der Form eher dem Weißkohl, gehört aber eindeutig zu den Salaten. Neben der klassischen Form und Farbe gibt es noch den roten Eisbergsalat, der aus den Niederlanden stammt. Die Blätter sind neben der auffälligen Farbe leicht gekräuselt.

Lagerung: In Folie gewickelt kann man den Eisbergsalat mindestens eine Woche im Kühlschrank lagern. In der Regel sogar noch etwas länger. Wichtig ist hierbei, dass der Eisbergsalat nicht mit schnell verderblichem Gemüse oder Obst gelagert wird. Dann trifft die Eine-Wochen-Regel nicht zu.

Zubereitungstipps: Der Eisbergsalat lässt sich unkompliziert vor- und zubereiten. Zunächst müssen die welken Außenblätter entfernt werden. Danach wird der Strunk abgelöst. Es empfiehlt sich, den Salatkopf vor dem Waschen zu schneiden bzw. zu zupfen, da so alle Blätter gleichmäßig gesäubert werden. Besonders beliebt ist der Eisbergsalat als grüner und gemischter Salat. Es eignet sich so ziemliche jede Rohkost für einen gemischten Eisbergsalat. Wer im Sommer doch mal etwas mehr Hunger hat, kann anstelle eines leichten Sommersalates zu einem leckeren Sandwich mit Eisbergsalat greifen.

Kopfsalat – vielseitig und würzig

Der einheimische Blattsalat war vor dem Eisbergsalat der Salat überhaupt. Heute ist er etwas in Vergessenheit geraten, steht aber immer noch bei Oma auf dem Feld. Die große Konkurrenz der Salatsorten aus den Mittelmeerländern hat den Kopfsalat weit abgeschlagen. Doch diese Position hat der Kopfsalat gar nicht verdient. Der Geschmack von Blattsalat ist viel feiner und milder, sodass er in Kombination mit Obst und Gemüse nicht zu dominant ist. Der perfekte Sommersalat also. Kaufen Sie Kopfsalat am besten während der Freilandsaison im Mai, Juni und Juli. Durch den Anbau unter Glas enthält er häufig hohe Nitratwerte. Neben dem bekannten grünen Kopfsalat gibt es noch den zarteren roten Kopfsalat. Diese Sorte findet man heutzutage eher selten, die Franzosen schwören allerdings darauf.  Besonders knackig und zart sind die Herzen des Kopfsalates. In ihnen stecken die meisten der gesunden Nährstoffe. Ein Biss lohnt sich definitiv. Trotz des zurückhaltenden Geschmacks kann man eine würzige Note schmecken, die auch gut zu Ziegenkäse passt.

Lagerung: Kopfsalat ist am besten frisch zu verzehren. Aufgrund seiner zarten Blätter fällt der Blattsalat schnell in sich zusammen. Soll der Salat dennoch bis zum nächsten oder übernächsten Tag halten, dann sprühen Sie ihn mit etwas Wasser ein und legen Sie ihn locker mit Papier umwickelt ins Gemüsefach.

Zubereitungstipps: Beim Kopfsalat werden zunächst wieder die Außenblätter und der Strunk entfernt. Je nach Größe des Kopfes können die Blätter einzeln abgerupft oder noch einmal zusätzlich zerkleinert werden. Kopfsalat eignet sich besonders für grüne und gemischte Salate. Auch als Beilage schmeckt Kopfsalat gut zu Fisch, Schnitzel und Steak. Zusammen mit Gurken, Radieschen und anderen Blattsalaten findet man Kopfsalat häufig als Vorspeise oder Beilagensalat vor. Klassisch wird Kopfsalat mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing oder einer einfachen Vinaigrette gereicht. In Norddeutschland greift man zu einer süßen Sauce, auch das kann schmecken.

Eichblattsalat

Der Eichblattsalat ist eine Züchtung aus Kopfsalat und Endivie und trägt diesen Namen, da die kleinen Blätter der der amerikanischen Eiche ähneln. Das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit zwischen Eichblattsalat und Eiche. Eichblattsalat kann wie der Kopfsalat im Freiland und unter dem Glas angebaut werden. Neben der typischen grünen Sorte gibt es noch roten Eichblattsalat und einen mit besonders großen Köpfen. Vom Geschmack her ist der Eichblattsalat sehr nussig und herzhaft. Noch bis zum Herbst kann man den Newcomer unter den Salaten als leckerer Sommersalat verzehren.

Lagerung: Der Eichblattsalat sollte ebenfalls schnell verzehrt werden, da die länglichen Blätter schnell welk werden und dann bitter schmecken. Mit Wasser besprüht und in Papier eingewickelt im Kühlschrank verstaut hält sich der Eichblattsalat 2-3 Tage.

Zubereitungstipps: Ebenfalls wieder die welken Blätter entfernen und die restlichen vorsichtig vom Strunk ablösen. Die Blätter des Eichblattsalats sollten besonders gründlich gewaschen werden, da sich in den krausen Blättern leicht Insekten und Dreck festsetzen können. Eichblattsalat kann mit weiteren Blattsalaten kombiniert werden. Aber auch Tomaten, Paprika und Zwiebeln eignen sich hervorragend für einen gemischten Salat. Durch seinen kräftigen Geschmack funktioniert der Blattsalat auch super mit Balsamico, Oliven und Knoblauch. Das intensive Aroma von Fisch oder Schafskäse lässt sich ebenfalls gut mit dem des Eichblattsalats verbinden. Da Eichblattsalat durch die Vinaigrette schnell zusammenfällt sollte man den Sommersalat rasch verzehren.

Salat zupfen oder schneiden?

Salat enthält eine Vielzahl an Vitaminen, die unser Körper gerade im Sommer benötigt. Verarbeitet man den Salat zu grob, dann hängen die kleinen Blätter und die wichtigen Inhaltsstoffe gehen verloren. Deshalb sollte man Salat niemals schneiden, sondern nur zupfen. Zupft man Blattsalat in kleine Stücken, dann teilen sich die Blätter automatisch entlang der Blattadern. Mit einem Messer zerstört man die Zellstruktur und die wertvollen Vitamine und Nährstoffe bleiben auf dem Schneidebrett zurück. Auch ist wichtig, dass die Blätter erst nach dem Waschen in kleine Stücke zerteilt werden. Ansonsten nimmt das Wasser nicht nur den Dreck mit, sondern auch die Nährstoffe aus dem Pflanzensaft. Wollen Sie die Salatblätter noch einige Zeit im Kühlschrank lagern, dann sollten Sie die Blätter locker in einer ausreichend Großen Schüssel lagern. Werden die Blätter gequetscht oder gemeinsam mit anderen Gemüsesorten gekühlt, dann verderben sie deutlich schneller. Besonders bei Eichblatt-, und Kopfsalat ist es wichtig, dass das Dressing erst kurz vor dem Servieren auf den Salat gegeben wird, sonst matscht der Salat sofort. Bei Eisbergsalat ist Entwarnung zu geben. Dieser besonders knackige Salat hält sich Stunden ohne einzufallen. Für Partys und Büffets also besonders geeignet.

Tipps & Tricks im Überblick:

  • Salat immer zupfen
  • vor dem Zupfen waschen
  • Dressing erst kurz vor dem Servieren hinzugeben
  • locker in ein Tuch eingewickelt im Kühlschrank lagern
  • nicht mit anderem Gemüse zusammen lagern
  • Außenblätter immer entfernen

Sommersalat mal anders

Sommersalat heißt nicht nur Eisberg-, Kopf- und Eichenblattsalat, sondern auch Spargel-, Melonen- und Bohnensalat. Der Garten hat viel mehr zu bieten als nur die Standard-Salatsorten. Gerade im Sommer schmeckt ein fruchtiger Salat besonders gut. Kombiniert mit frischen Kräuter und leckerem Dressing überzeugen Sommersalate in ganzer Linie. Entdecken Sie neue Rezepte und Ideen für leckere Sommersalate!

Feta-Melonen-Salat

Klingt im ersten Moment nicht so überzeugend, vor allem wenn man nur mit dem klassischen Salatmotiv vertraut ist. Gerade im Sommer kann man aber mal etwas Außergewöhnliches und Neues probieren. Bei diesem schmackhaften Sommersalat Rezept trifft die süße Wassermelone auf leicht säuerlichen Feta. Dazu wird ebenfalls der Kontrast von Limette und Thymian genutzt, der den Salat besonders außergewöhnlich schmecken lässt.

Rezept Feta-Melonen-Salat

Zutaten:

  • 800 g Wassermelone
  • 150 g Feta
  • 2 TL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft einer Limette
  • 3 Zweige Thymian
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Schneiden Sie die Melone in ca. 2cm dicke Scheiben und entfernen Sie die Schale. Das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
  2. Mischen Sie Limettensaft, Honig, Olivenöl und Salz. Thymian zwischen den Fingern zerreiben und zur Wassermelone geben. Feta ebenfalls zerbröseln und mit der Melone vermengen.
  3. Dressing darüber geben und mindestens 15 min ziehen lassen. Mit Pfeffer bestreuen und servieren.

Tomatensalat mit Himbeeren

Tomaten sind eine der vielfältigsten Gemüsesorten und man kann sie super zu einem leckeren Sommersalat verarbeiten. Man kann das Fruchtfleisch dafür roh, gebraten oder gekocht verwenden. Für einen Tomatensalat schneidet man die Tomaten am besten in Scheiben oder kleine Stücke. Jetzt im Sommer sind die Tomaten durch die Wärme und die viele Sonne besonders aromatisch und fruchtig. Vollreife Tomaten eignen sich am besten für einen sommerlichen Tomatensalat. Mozzarella zum Tomatensalat ist besonders beliebt. Etwas mehr Pep und Exotik verspricht eine Himbeereinlage.

Rezept Tomatensalat mit Himbeeren

Zutaten:

  • 500 g Büffelmozzarella
  • 300 g Himbeeren
  • 1 kg reife Tomaten
  • 100 ml Olivenöl
  • je 4 Stängel Basilikum, rotes Basilikum und Minze
  • 1 Limette
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zupfen Sie den Mozzarella in grobe Stücke und lassen Sie ihn in einem Sieb gründlich abtropfen. Pürieren Sie die Hälfte der Himbeeren mit Senf und Honig. Streichen Sie das Ganze durch ein feines Sieb und rühren Sie Olivenöl dazu.
  2. Reiben Sie die Limettenschale fein ab und pressen Sie den Saft aus. Schale und 2 EL Saft, Salz und Pfeffer unter das Dressing rühren.
  3. Schneiden Sie die Tomaten in Scheiben, Stielansatz entfernen. Basilikum und Minze entstielen und grob hacken. Mischen Sie nun die Tomaten mit dem Mozzarella und der Hälfte der Kräuter in einer Schüssel. Himbeeren und restliche Kräuter darauf streuen.
  4. Das Dressing nun über den Salat geben und mit Baguette servieren.

Bunter Salat mit Heidelbeeren

Heidelbeeren sind nicht nur richtig lecker, sondern auch richtig gesund. Die kleinen Vitaminbomben geben uns im Sommer alles, was wir brauchen. Zudem besitzen sie sehr wenige Kalorien und sind somit die perfekten Kandidaten für einen leichten Sommersalat. Die leichte Säure gibt dem Blattsalat Pfiff! Auch in diesem Fall heißt es wieder: Probieren geht über Studieren.

Rezept Bunter Salat mit Heidelbeeren

Zutaten:

  • 200 g Eichblattsalat
  • 200 g Kirschtomaten
  • 250 Heidelbeeren
  • 1 Gurke
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 2 EL süßer Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Waschen Sie zunächst den Salat und schleudern Sie ihn trocken. Gurke und Tomaten ebenfalls waschen und in dünne Scheiben schneiden.  Heidelbeeren abwaschen, trocken tupfen und 50 g mit Öl, Essig, Senf, Salz und Pfeffer pürieren. Dressing nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Salat, Gurke, Tomaten und Beeren auf einem Teller anrichten. Dressing darüber geben und servieren.
@Fotolia - A_Lein
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