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YO Hohenmoorer Officemesser (Damaststahl)
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YO Hohenmoorer Officemesser (Damaststahl)

Artikelnummer: YO-D240-Mo

Officemesser aus Damaststahl von Uli Hennicke

Klingenlänge: 9,5 cm
Gesamtlänge: 20 cm
Klingenhöhe: 1,4 cm
Gewicht: 34 Gramm

Klingenhärte: 62-63 HRC  
Klinge: Volldamast 240 Lagen 100CR6,1.28.42 Werkzeugstahl und 75Ni8 nickelhaltiger Stahl
Griff: Mooreiche Zwinge: Messing  

sofort verfügbar (lagernd)
Anlieferzeit 1-2 Werktage

435,00 €
Inkl. 19% MwSt.
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Hohenmoorer Damaststahlserie

Uli Hennicke

Hohenmoorer DamastDie Damaststahlherstellung ist die Königsdisziplin der Schmiede. Nur Wenige beherrschen diese aufwendige Technik heute noch in Perfektion. Es gehört eine Menge Wissen, Können und Erfahrung dazu - mehr als man bei dem prinzipiell recht einfachen Vorgang vom Feuerverschweißen und Falten zweier Stahlsorten vermutet. Uli Hennicke schmiedet seinen Volldamast (auch wilder Damast) aus 100CR6,1.28.42 Werkzeugstahl und 75Ni8 nickelhaltiger Stahl (sehr zäh). 240 Lagen mit einer durchschnittlichen Härte von 62-63 HRC sind es am Ende.

Volldamaststähle unterscheiden sich erheblich von den heute üblichen Damststahlklingen moderner Küchenmesser. Bei Letzteren dient der Damast lediglich der Stabilisierung einer harten Schneidlage. Wilder Damast ist durchgängig. Dadurch ergibt sich eine einzigartige Schneide mit zahllosen Materialübergängen. Diese verbessern die Schneideigenschaften der Klinge nochmals.

Entwickelt wurde diese Technik schon sehr früh. Bereits die Kelten schmiedeten etwa 500v.Chr.erste Streifendamastschwerter. Einzigartige Waffen die wohl mit zum Erfolg dieser Kultur beitrugen. Die Blütezeit erlebte das Material im Mittelalter. Eine Klinge wie sie Uli Hennicke heute herstellt, wäre aber wohl damals auch dem größten Meister kaum gelungen. Die Ausgangsmaterialen auf die Hennicke heute zurückgreifen kann, sind ihren mittelalterlichen Vorgängern um einiges überlegen. Die Faszination die diese Messer auf Grund ihrer überragenden Eigenschaften und der einzigartigen Ästhetik auf den Benutzer ausüben, dürfte sich aber kaum geändert haben.

Die Klinge ist nicht rostfrei. Uli Heinicke hat jedoch eine sehr interessante Methode entwickelt, um die Korrosion zu hemmen. Dazu wird die Klinge eine geraume Zeit in schwarzen Tee eingelegt. Sie ist dadurch vorpatiniert und signifikant besser geschützt.

Hohenmoorer Messermanufaktur

Hinter der Hohenmoorer Messermanufaktur steht der Schmied Uli Hennicke. Er zählt zu den renommiertesten Mitgliedern der deutschen Messermachergilde. Seine Messer gehören zweifellos zum Besten, was in Deutschland hergestellt wird. Klare – archaisch anmutende Formen sind sein Markenzeichen. Die Messer weisen jedoch viele technische Raffinessen auf, die Hennicke im Laufe vieler Jahre des Experimentierens zum Teil selbst entwickelt hat. Sie sind damit kompromisslos auf den harten Einsatz in der Praxis ausgelegt.

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