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Kochmesser oder Santoku?

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Eine häufig gestellte Frage meiner Kunden: Was ist besser – Kochmesser oder Santokumesser? Die Antwort darauf fällt natürlich sehr individuell aus. Es kommt auf die persönlichen Kochgewohnheiten und Vorlieben an. Ich möchte deshalb eine kleine Gegenüberstellung machen und die individuellen Stärken der Messer herausstellen. So können Sie selbst am besten entscheiden, welche Form Ihnen mehr zusagt. Vieleicht eine kleine (zugegeben sehr allgemeine) Faustregel zu Beginn. Für die gemüselastige Küche ist das Santoku die bessere Wahl. Wer viel mit Fleisch arbeitet, ist mit dem Kochmesser besser bedient.

Kochmesser und Santoku

Kochmesser

Die Standardklingenlänge des Kochmessers liegt bei um die 20cm. Es ist das Universalwerkzeug in der Küche. Der versierte Koch macht fast alles damit. Vom Zwiebeln schneiden, über Gemüsezubereitung bis hin zum Schneiden großer Fleischstücke. Natürlich gibt es für alles auch Spezialisten – kein Messer ist aber so vielseitig wie eben das Kochmesser.

Stärken:

  • sehr vielseitig
  • sehr handlich
  • schlanke Klinge – dadurch wenig Reibung
  • spitz zulaufend – Spitze dadurch perfekt zum Zwiebeln schneiden

Kochmesser im Messerspezialist Shop:

Santoku

Das Santoku, zu deutsch: Messer der drei Tugenden, ist das japanische Pendant zur europäische Kochmesserform. Es ist etwas kürzer  (Standardlänge ca.17 cm), fast genau so vielseitig und verfügt zudem über eine praktische Zusatzfunktion. Die breite Klinge kann gleich als Palette verwendet werden, d.h. das Schnittgut wird einfach auf die Klinge gepackt und in den Topf oder in die Schüssel befördert. Natürlich kann man das auch mit dem Kochmesser machen – aber eben nicht so gut. Die breite Klinge sorgt aber auch für mehr Reibung, die sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn man größere Stück von Fleisch oder Gemüse schneidet. Zwiebeln lassen sich mit der breiten Spitze nicht ganz so einfach schneiden, aber das ist vielleicht auch eine Frage der Übung.

Stärken:

  • vielseitig
  • handlich
  • Klinge kann als Palette genutzt werden

Schwächen:

  • breite Klinge verursacht mehr Reibung

Santokumesser im Messerspezialist Shop:

  • YS-SA165 Tosa Yamashin Santoku

    YS-SA165 Tosa Yamashin Santoku

    Santoku (japanische Form des Kochmessers) Klingenlänge: 16,5 cm Gesamtlänge: 31cm Klingenhöhe: 4,6cm Gewicht: 133 Gramm

    107.56 €
  • Nagomi Santoku

    Nagomi Santoku

    Santokumesser Klingenlänge: 18,5 cm Gesamtlänge: 31,5 cm Klingenhöhe: 5,2 cm Gewicht: 155 Gramm

    105.04 €
  • 6716S Wasabi Santoku

    6716S Wasabi Santoku

    Das Santoku (drei Tugenden) ist ein Messer speziell zum Wiegen und Hacken von Kräutern/Gemüsen sowie zum Schneiden von Fisch und Fleisch. Klingenlänge: 16,5 cm Gesamtlänge: 29 cm Klingenhöhe: 4,5 cm Gewicht: 150 Gramm Schliff: beidseitig

    39.45 €

Ihr Matthias Wimmer
Messerspezialist.de




Schlagwörter: Allzweckmesser, Kochmesser, Küchenmesser, Santoku
Kommentare
  • Freitag, 26. Juni 2009 um 13:06 Uhr
    Geschrieben von Jonas

    Danke für den Beitrag. Jetzt wird mir einiges klarer. Irgendwie dachte ich immer das japanische Messer Santoku heißen und unsere eben Kochmesser…

  • Donnerstag, 21. Oktober 2010 um 19:10 Uhr
    Geschrieben von Klaus

    Hallo zusammen,

    ein Santoku ist halt ein Universalmesser uns somit für alle wesentlichen Aufgaben in der Küche zu gebrauchen.
    Santokus gibt es wie auch unsere herkömmlichen Küchenmesser mit Klingenlängen um die 20 cm.
    Einen Vorteil der breiten Klinge möchte ich noch herausstellen: Diese kann man sehr gut mit den Fingerknochen abstützen, und auch deshalb den Wiegeschnitt fast perfekt durchführen.

    Gruß Klaus

  • Dienstag, 22. Februar 2011 um 18:02 Uhr
    Geschrieben von Hons

    Ich benutzt das Santoku lieber zum Zwiebelschneiden als ein Kochmesser. Der Winkel mit dem dem die Spitze aufliegt/einschneidet ist meiner Meinung nach besser geeignet und die Klinge ist, in der Regel, dünner was das schneiden erleichtert. Das Kochmesser eignet sich generell besser für „härteres“ Gemüse wie Karotten etc. und zum „häckseln“ von Kräutern da das Messer sich besser „wiegen“ lässt.

    Beide ergänzen sich ziemlich gut in der Küche und so stellt sich die Frage nach entweder oder für mich nicht.

  • Freitag, 06. April 2012 um 13:04 Uhr
    Geschrieben von Birgit Nagel

    Habe gerade in einem österreichischen Zielpunkt (unser Plus) eine „Treueaktion“ gesehen. Bin normalerweise keptisch, weil es sich bei solchen Sachen meistens um minderwertige Qualität handelt (WWF, Solingen u.s.). Es gibt für gesammelte Treuepunkte z. B. Santokumesser, die angeblich um 80% billiger abgegeben werden. 2 Stück „Universalmesser, 116 mm , sollen statt angeblich 44,99 € mit 15 Punkten nur 8,99 kosten, was m.E. für 2 so kleine Messer auch schon zu viel ist. Die Messer sollen von einer Fa Thomas kommen, einem Ableger der „renommierten Rosenthal-Gruppe“. Kennen Sie die? Danke und liebe Grüße
    Birgit z.Z. in Wien

  • Dienstag, 10. April 2012 um 11:04 Uhr
    Geschrieben von Matthias Wimmer

    Hallo,

    für 8,99 VK kann man in Deutschland kein vernünftiges Messer fertigen. Firma Thomas ist mir als Messerhesersteller nicht bekannt. Vielleicht sind das günstige Zukäufe aus China die mit Thomas belabelt sind.

    Gruß

    Matthias

  • Mittwoch, 11. April 2012 um 18:04 Uhr
    Geschrieben von Sven Müller

    Hallo,

    ich finde es Schade das nach minderwertiger Qualität, der Ort Solingen genannt wird. Ich arbeite als Servicemonteur für Messerschleifmaschinen und bin oft in Solingen bei Wüsthof. Wüsthof sind Qualitativ sehr hochwertige Messer.

    Ich kann mich gerade nicht entscheiden. Ich finde gerade keinen Messerblock von Wüsthof mit einem Santoku der in mein Budget passt und überlege auf ein Santoku zu verzichten.

  • Donnerstag, 12. April 2012 um 08:04 Uhr
    Geschrieben von Matthias Wimmer

    Solingen steht natürlich immer noch für gute Qualität. Aber nicht alles was unter dem schmückenden Zusatz „Solingen“ verkauft wird, ist auch tatsächlich gute Ware.

  • Samstag, 21. April 2012 um 19:04 Uhr
    Geschrieben von klaus

    Ich besitze 2 Kochmesser von Carl Wüsthof Solingen . ist aber nicht das Bekannte „Wüsthof“ Messer das auch aus Solingen kommt . ist halt immer ein kleiner Unterschied der Schnitthaltigkeit.

  • Montag, 20. August 2012 um 18:08 Uhr
    Geschrieben von Stefan

    Hallo,

    aktuell gibt es bei einer großen deutschen Kaufhauskette eine Treuepunkteaktion die vergünstigte Messer von Zwilling der Motion Serie als Prämien (mit Zuzahlung) anbietet.

    Da ich aktuell mein Messersammelsurium gegen etwas höherwertiges austauschen will klingt das natürlich erstmal recht attraktiv. Aber was ist von diesen Messern zu halten? Mir ist klar dass ich keine Qualität wie von Global o.ä. erwarten kann.

    Gruß,
    Stefan

  • Freitag, 31. August 2012 um 13:08 Uhr
    Geschrieben von pierre

    Hallo Stefan,

    da die Kaufhauskette die Messer letztlich auch nur bei Zwilling selbst kaufen wird, wird die Qualität angemessen sein. Es sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass sowohl die Messer als auch die Verpackung das Zwilling-Logo aufweisen. Zu Zwiling ist zu sagen, dass es sich um einen sehr guten Hersteller handelt. Die Messer zählen zu den Spitzenprodukten, obgleich auch noch andere Hersteller ein Stück weit renommierter sind. Aber wenn Sie günstig auf bessere Messer umsteigen wollen, sollten Sie das Angebot durchaus nutzen. In jedem Fall sollten Sie auch überprüfen, ob Sie tatsächlich sparen.

    VG

  • Freitag, 19. Juni 2015 um 13:06 Uhr
    Geschrieben von Karl

    Das Kochmesser ist vielseitiger aber das Santoku ist wegen der geringeren Länge handlicher. Also ist das Santoku „sehr handlich“ und das Kochmesser bloß“handlich“. Der Unterschied in der Klingenhöhe ist so gering, dass er von der Reibung kaum keine Rolle spielt. Die unterschiedliche Spitze spielt allerdings eine Rolle und da macht sich tatsächlich beim Zwiebelschneiden die Unterschiedliche Höhe an der Spitze beim Schneiden auch bemerkbar.

    Der wichtigste Unterschied ist aber. Das Kochmesser ist d a s Messer für den Wiegeschnitt, während beim Santoku der Wiegeschnitt nur sehr unvollkommen und bei sehr niedrigem Gemüse funktioniert. Liegt einfach an der Form und am Schwung der Schneide.

  • Montag, 09. November 2015 um 23:11 Uhr
    Geschrieben von Japanische Messer

    Hallo!

    Vielen Dank für euren Bericht. Ich speziell setze am liebsten das Santoku ein. Dies ist aber eine Geschmackssache. Es gibt genauso gute Chefmesser, egal ob von deutschen oder japanischen Herstellern. Das einzige, was ich an japanischen Messern besser finde ist, dass, gerade die handgeschmiedeten, schöner aussehen und man die Qualität spürt 🙂

    Grüße,
    Ulf


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