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Spargel schälen leicht gemacht!

Die Spargelsaison ist in vollem Gange, doch wie schält man den leckeren Spargel denn nun richtig? Die zahlreichen Varianten von weißem und grünem Spargel verlangen alle eine unterschiedliche Schäl-Technik. Mal wird die komplette Spargelstange geschält und dann wieder nur das untere Drittel. Einige Sorten müssen erst gar nicht geschält werden. Das wichtigste dabei ist ein ordentliches Schälmesser. Das beliebte Gemüse kann gebacken, gebraten, gekocht und roh verzehr werden. Lassen Sie sich von der Vielfalt überraschen!

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Spargel richtig schälen

Vor der Zubereitung muss der Spargel in der Regel geschält werden. Bevor dies geschehen kann, muss der Spargel gründlich gewaschen werden. Häufig befindet sich in den Köpfen Sand und anderer Dreck. Knirschende Zähne beim Essen mag niemand. Die Schale vom Spargel muss geschält werden, da sie leicht bitter schmecken kann. Das trifft allerdings nur auf den weißen Spargel zu. Die grüne Variante besitzt eine dünnere Schale. Bei dicken Stangen ist es trotzdem ratsam, den Spargel zu schälen.

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann endlich losgelegt werden. Am besten verwendet man einen Spargelschäler oder ein Gemüsemesser. Das 1781 Windmühlen Schälmesser „Vogelschnabel“ von Messerspezialist empfiehlt sich besonders zum Spargel schälen. Der stabile Griff aus Kirschholz liegt gut in der Hand und verspricht einen festen Halt. Durch die gebogene Klinge kann man den Spargel ohne Probleme schälen. Selbst ungeübten Schälern gelingt das Spargel Schälen mit Links. Neben dem richtigen Werkzeug sollten Sie folgendes immer beachten:

  • von oben nach unten
  • dünn und gleichmäßig
  • Spargelenden abschneiden
  • Spargel bündeln

Achten Sie beim Spargel schälen immer darauf, dass Sie von oben nach unten schälen. Das heißt, Sie schälen vom Kopf bis hin zum Schnittende. Die Spargelspitze wird hierbei ausgelassen. Handelt es sich um Grünspargel, reicht es, das untere Drittel zu schälen. Auch wenn Sie möglichst viel Spargel kochen wollen und dabei sparsam schälen, sollten Sie aufpassen, dass Sie gleichmäßig schälen. Viele neigen dazu unten dicker zu schälen, was aber gar nicht nötig ist. Nachdem Schälen sollten Sie unbedingt die Spargelenden entfernen. Die Frische des Spargels entscheidet über die Menge, die abgeschnitten wird. Bei frischen Spargel genügt es, wenn Sie 1-2 cm abschneiden. Bei älterem Spargel können Sie deutlich mehr abschneiden. Generell darf das Ende des Spargels nicht holzig aussehen, sonst lieber noch ein Stück mehr entfernen. Damit das Garen und vor allem das Portionieren einfacher geschehen, sollten Sie den Spargel bereits vor dem Kochen bündeln. Binden Sie hierfür kleine Portionen mit Zwirnsfaden oder Küchengarn zusammen. Schälen Sie den Spargel schon einige Zeit vor dem eigentlichen Zubereiten, können Sie den Spargel in einem sauberen Tuch einschlagen und mit mehreren Lagen angefeuchtetem Zeitungspapier versehen. Bewahren Sie die Spargelpackung dann bis zum Kochen im Kühlschrank. Handelt es sich um sehr dünne Stangen, dann können Sie auf das Spargel Schälen verzichten. Generell gilt: Ist die Stange dicker als der kleine Finger, dann sollte der Spargel geschält werden.

Übrigens: Die Schale und die holzigen Enden müssen nicht weggeworfen werden. Man kann aus ihnen eine leckere Spargelsuppe zubereiten.

Grünen Spargel schälen?

Die Meinungen in Sachen Grünspargel gehen immer wieder auseinander. Die einen sagen, dass jeder Spargel geschält werden muss. Die anderen sagen, dass grüner Spargel nur am unteren Drittel geschält wird. Ob man Grünspargel schält oder nicht hängt von der Dicke der Stangen ab. Dünne Stangen müssen nicht geschält werden. Handelt es sich aber um dicken grünen Spargel, kann dieser am unteren Drittel geschält werden. Die zu schälende Stelle ist farblich deutlich heller. Generell gilt aber, dass die Schale nicht giftig ist und somit problemlos mitgegessen werden könnte. Jedoch schmeckt die Schale bei dickem Spargel häufig bitter. Da die wertvollen Inhaltsstoffe direkt unter der Schale sitzen, sollten Sie dünnen Grünspargel nicht schälen. Damit der Grünspargel seine intensive Farbe behält, kann man ihn mit kaltem Eiswasser abschrecken. Damit können Sie bei Ihren Gästen ordentlich Eindruck machen!

Guten Spargel erkennen

Spargel ist nicht gleich Spargel. Beim Kauf kann man so einiges falsch machen. Prüfen Sie also bereits am Spargelstand Qualität und Aussehen, damit Sie beim Abendessen keine holzige Überraschung erwartet.

  • feste, geschlossene Köpfe
  • pralle, gerade Stangen
  • glatte, frische Schnittstellen

Ist der Spargel also zu dünn, riecht muffig und besitzt krumme Stangen, dann sollten Sie lieber auf ihn verzichten. Trockene Anschnitte und graue Stellen sind ebenfalls Anzeichen für alten Spargel. Beim Spargel schälen müssen Sie dann jede Menge wegschneiden und die Gefahr des bitteren Geschmacks ist deutlich höher. Um selbst bei augenscheinlich gutem Spargel auf Nummer sicher zugehen, können Sie die Quietsch-Probe machen. Reiben Sie hierfür zwei gleich dicke Stangen aneinander. Quietschen sie, dann sind sie frisch. Quietschen sie nicht, dann lassen Sie den Spargel liegen. Bei weißem Spargel kommen noch die verschiedenen Handelsklassen hinzu. Die beste Klasse ist der dickste Spargel. Die dünnen Stangen werden häufig für Suppen verwendet oder lassen sich im Glas eingelegt im Supermarkt finden.

Spargel richtig kochen

Nach dem Sie den Spargel geschält haben, sollten Sie ihn am besten frisch zubereiten. Lagern Sie den Spargel zu lange, verliert er sein Aroma und die Feuchtigkeit. Das Ergebnis: zähe und geschmacklose Spargelstangen. Eingeschlagen in ein feuchtes Geschirrtuch behält er sein Aroma für einige Zeit. Spargel kann man auf viele Wege kochen, zwei haben sich allerdings eingebürgert. Klassisch wird der Spargel in einem Topf mit Wasser und folgenden Zutaten gekocht:

  • Salz
  • Zucker
  • 1-2 Löffel Butter
  • ein Spritzer Zitrone

Alle Zutaten werden gemeinsam zum Kochen gebracht. Der Spargel kann nun portioniert hinzugegeben werden. Die Garzeit variiert je nach Dicke der Stangen. Gewöhnliche Spargelstangen brauchen in etwa 15 Minuten. Grünspargel benötigt mit 8-10 Minuten etwas weniger Garzeit.

Bei der zweiten Variante werden die vom Spargel schälen übrig gebliebenen Schalen und die abgeschnittenen Randstücke zusammen mit dem Wasser gekocht. Lassen Sie die Schalen etwa 10 Minuten im Spargelwasser ziehen. Das Spargelaroma soll so verstärkt werden. Aus dem übrigen Sud kann man außerdem eine leckere Spargelsuppe zubereiten.

Noch einfacher lässt sich der Spargel in einem speziellen Spargeltopf kochen. Ein Spargeltopf ist ein schmaler, aber sehr hoher Topf. Er besitzt ein zusätzliches Sieb, worin der Spargel platziert wird. Für diese Variante benötigen Sie viel weniger Flüssigkeit, da die Spargelstangen nur zu einem Drittel im Wasser stehen. Die übrige Stange wird durch den Wasserdampf gedämpft. Der weiße Spargel benötigt etwa 15 Minuten im Spargeltopf, grüner Spargel wieder etwas weniger.

Sauce Hollandaise – Perfekter Partner zum Spargel

Spargel wird gekocht, gebraten, gebacken und roh verzehrt, aber eines fehlt so gut wie nie: Sauce Hollandaise. Die Sauce aus Eigelb, Butter und Weißwein ergänzt den dezenten Geschmack des Spargels optimal. Kredenzen Sie zu Ihrem Spargel-Menü doch eine Sauciere gefüllt mit selbstgemachter Sauce Hollandaise.

Rezept Sauce Hollandaise

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Weißwein
  • Cayennepfeffer
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Schmelzen Sie die Butter im Wasserbad und lassen Sie sie lauwarm abkühlen. Setzen Sie nun eine Metallschüssel auf das Wasser auf, sodass kein Wasser in die Schüssel laufen kann. Schlagen Sie nun Eigelb und 1 EL Weißwein schaumig.
  2. Geben Sie nach und nach den Wein dazu und dann schluckweise die Butter. Schlagen Sie die flüssige Masse noch 6-8 Minuten weiter. Prüfen Sie am besten mit einem Küchenthermometer, ob die Temperatur zwischen 72° und 75° ist. Die Masse darf nicht wärmer als 75° werden, da das Eigelb sonst gerinnen würde.
  3. Ist die optimale Temperatur erreicht, geben Sie Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Cayennepfeffer hinzu. Nochmals rühren, servieren und fertig.

Tipps: Das Wasser sollte die ganze Zeit heiß sein, aber nicht kochen. Durch kräftiges Schlagen verbinden sich Eigelb und Butter optimal und die Sauce wird ordentlich cremig. Bereiten Sie lieber erst eine kleine Portion vor, da die Sauce nicht noch einmal erwärmt werden kann, da die Schaumigkeit sonst verloren geht.

Sauce Hollandaise retten:

Die Sache mit der Temperatur ist eine knifflige Sache, gerinnt die Sauce dann doch, müssen Sie nicht in Panik verfallen. In den meisten Fällen kann man die Sauce Hollandaise noch retten. Schlagen Sie zwei neue Eigelb und 2 EL Weißwein in der Metallschüssel schaumig und geben Sie die geronnene Sauce langsam dazu. Schlagen Sie hierbei kräftig, damit sich Fett und Flüssigkeit miteinander verbinden. Ist Ihnen das Eigelb ausgegangen, können Sie auch 1-2 EL Naturjoghurt hinzufügen. Nicht ganz so schaumig wie mit Eigelb, aber definitiv servierbar.

Leckere Spargel Rezepte zum Nachkochen

Dick, dünn, lang, kurz, grün, violett oder weiß – Spargel gibt es in zahlreichen Varianten. Deshalb sind auch die Gerichte, die man mit Spargel zubereiten und verfeinern kann, äußerst vielfältig. Weißer Spargel eignet sich besonders als Beilage zu Fleisch und Fisch. Roh schmeckt er als Salat ebenfalls sehr lecker. Grüner Spargel ist im Geschmack herzhafter und kräftiger, schmeckt also besonders zu Wild.

Rezept Spargelcremesuppe

Zutaten:

  • 300 g Spargel
  • 80 g Zwiebeln
  • 100 g Kartoffeln
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Butter
  • 2 TL Mehl
  • 1 Liter Spargelsud
  • Zucker
  • Muskatnuss
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Spargel schälen, kochen und in Stücke schneiden. Kartoffeln ebenfalls kochen und schneiden. Zwiebeln fein schneiden und in Butter anbraten. Gießen Sie die Zwiebeln mit etwas Spargelsud ab und lassen Sie das Ganze aufkochen.
  2. Spargelsud, Kartoffeln und Spargel dazugeben und ca. 15 Minuten kochen lassen. Geben Sie danach die Schlagsahne hinzu.
  3. Pürieren Sie alles ordentlich durch und lassen Sie die Suppe mehrmals durch ein Sieb laufen. Kochen Sie die Suppe erneut auf und geben Sie Muskatnuss, Zucker, Salz und Pfeffer dazu. Mit Zitronensaft abschmecken und servieren.
  4. Für mehr Biss können Sie noch einige gekochte Spargelspitzen hinzugeben.

Tipp: Sie können den Spargelsud auch selbst herstellen. Dafür kochen Sie die Spargelschalen und die abgeschnittenen Enden in Wasser, Salz, Zucker und etwas Zitronensaft auf und lassen das Ganze etwa 10 Minuten ziehen.

Rezept Spargelpäckchen für den Grill

Momentan ist nicht nur Spargelsaison, sondern auch Grillsaison. Da liegt es nahe, Spargel und Grillen zu verbinden. Leckere Gemüse- und Pilzpäckchen liegen absolut im Trend.

Zutaten:

  • 1 kg grüner Spargel
  • 400 g Bundmöhren
  • 4 Ziegenkäsetaler/ 150 g Ziegenkäse
  • 5 Stiele Estragon
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Spargel schälen, aber nur das untere Drittel, Enden abschneiden und halbieren. Putzen Sie als nächstes die Möhren und schälen Sie sie. Hacken Sie den Estragon fein und mischen Sie ihn mit Möhren, Spargel, Öl, Salz und Pfeffer.
  2. Verpacken Sie die Spargelmischung in Backpapier oder in Alufolie und setzen Sie je ein Stück Ziegenkäse darauf. Falten Sie die Alufolie und die Füllung zusammen und binden Sie die Enden fest zu.
  3. Nun können Sie die Päckchen auf den heißen Grill legen und am Rand ca. 20 Minuten garen lassen. Für ein schnelleres Ergebnis können Sie den Spargel vorab mit heißem Wasser abgießen und die Möhren vorkochen.

Tipp: Verwenden Sie am besten sehr dünnen grünen Spargel, der wird schneller durch.

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