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Zwiebeln würfeln: Messer vs. Gadget

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zwiebeln-schneiden

Stimmts? Zwiebeln würfeln gehört nicht gerade zu Ihren Lieblingstätigkeiten in der Küche. Das Gemüse verhält sich auf dem Schneidebrett unkooperativ – die Schnittstücke fallen gern auseinander, bevor die mühsame Würfelei beendet ist. Und die unvermeidlichen Tränen nerven zusätzlich. Sie überlegen, sich eine der vielen Zwiebelschneider-Gadgets zu bestellen. Aber lohnt sich das? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile der kleinen Küchenhelfer?

Inhaltsverzeichnis:

Zwiebelschneider

Pro: Zwiebelschneider-Gadgets sollen das Zwiebelschneiden zum Kinderspiel machen. Und tatsächlich halten die meisten, was sie versprechen. Die ungeliebte Schnippelei entfällt; stattdessen drückt man nur auf einen Knopf und fertige Würfelchen fallen in einen durchsichtigen Behälter, der zum Vermeiden von Tränen mit einer Haube oder einem Deckel abgedeckt ist. Das ist zeit- und nervensparend, es kann sogar richtig Spaß machen. Vorteilhaft ist auch das geringere Verletzungsrisiko der Gadgets gegenüber Messern.

Contra: Sie müssen die Mini-Maschine natürlich jedes Mal nach dem Würfeln reinigen; und je nach Modell kann das recht zeitaufwendig sein. Das Häuten der Zwiebel müssen Sie nach wie vor selber machen. Ein großer Nachteil ist sicher der Platzverbrauch. Je mehr technische Helferlein sich in der Küche ansammeln, desto größer wird der Platzbedarf und desto größer wird die Unübersichtlichkeit. Da die Herstellung, der Versand und die Reinigung der Gadgets Rohstoffe und Energie kostet, werden umweltbewusste Köche keine Küchenhelferlein kaufen.

Fazit: Für wen lohnen sich Zwiebelschneider-Gadgets?

Durch den höheren Spaßfaktor sind die Zwiebelschneider für Familien mit Kindern sicher eine gute Wahl; vielleicht helfen die Kinder dann ja doch mal freiwillig beim Kochen mit. Zudem können sich die Sprösslinge beim Zwiebelwürfeln nicht aus Versehen die Finger verletzen.

Kochmesser

Pro: Das klassische, scharf geschliffene Kochmesser zum Würfeln der Zwiebeln hat den Vorteil, dass es bereits vorhanden ist und keinen weiteren Platz benötigt. Zudem spart man Geld. Wichtig ist aber, dass die Klingenschärfe gut gepflegt ist. Dann sind auch Tränen kein Problem. Die dafür verantwortlichen Ätherischen Öle verteilen sich nur in der Luft, wenn man die Zwiebel mehr quetscht als schneidet.

Der Profi reinigt sein Messer schnell unter dem Wasserhahn; das Gadget muss dagegen meist mühsam auseinandergebaut werden, um es in der Geschirrspülmaschine zu säubern. Ein stumpfes Messer schleift man schnell mit Schärfstab oder Schleifstein; ein Küchenhelferlein mit stumpf gewordener Klinge kann man nur entsorgen. Minimalisten sind ganz sicher Fans eines optisch ansprechenden, hochwertigen Allround-Kochmessers.

Contra: Vielleicht wird manchmal ein Finger verbunden werden müssen, wenn der Koch unkonzentriert bei der Arbeit war.

Fazit: Für wen ist ein gutes Kochmesser die bessere Wahl?

Minimalisten, kosten- oder/und umweltbewusste Menschen und alle, eine schöne, übersichtliche Küche lieben, werden ohne zu Zögern zum Kochmesser greifen und das Gadget nicht vermissen.

Und: Ebenso wie das Benutzen eines Küchenhelferleins kann auch das Gemüseschneiden mit einem ergonomisch gestalteten, scharfen Kochmesser Vergnügen bereiten. Wer wirklich gern kocht, wird über ein paar Tränchen beim Zwiebelschneiden lächeln. Je schärfer das Messer, desto weniger wird das Zwiebelgewebe gequetscht und desto weniger Zwiebel-Reizgase entweichen in die Augen. Deshalb gehört ein Schärfstab oder ein Schleifstein in jede Küche.

Übrigens: Ein Profi-Schneidebrett erleichtert die Arbeit ungemein und kann ebenfalls den Spaßfaktor beim Zwiebeln würfeln mit dem Kochmesser deutlich erhöhen.

Experten-Tipps: Zwiebeln gekonnt würfeln

  • Halbieren Sie die enthäutete Zwiebel in Faserrichtung
  • Legen Sie das Gemüse mit der Schnittkante auf Ihr Schneidebrett
  • Schneiden Sie die Zwiebel mehrere Male senkrecht in der gewünschten Schnittdicke ein; aber stoppen Sie kurz vor dem Wurzelende; vermeiden Sie es, das Gemüse ganz durchzuschneiden
  • Schneiden Sie die halbe Zwiebel einmal horizontal in Richtung Wurzelende ein
  • Wenn Sie jetzt quer zur Faser schneiden, erhalten Sie schöne, fast gleich große Würfel, die nicht alle sofort auseinanderfallen.

Autorin: Alexa Sabarth

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