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Kennen Sie schon… Romanesco?

Sie kennen Romanesco nicht? Dann wird es höchste Zeit für Sie, ihn auf ihre Einkaufsliste zu setzten. Romanesco ist ein Kohl, der vor allem durch seine hübschen spiralförmigen, tannenähnlichen Röschen auffällt. Im Gegensatz zu anderen Kohlarten ist sein Geschmack sehr unaufdringlich. Trotzdem ist er aromatisch und einfach super lecker. Lernen Sie jetzt mit uns den kleinen Bruder des Blumenkohls kennen.

romanesco

Überblick:

Romanesco – so lecker und gesund wie Blumenkohl

Er ist hellgrün und scheint aus vielen kleinen tannenförmigen Röschen zu bestehen – der Romanesco. Seine Ähnlichkeit mit dem Blumenkohl ist kein Zufall, denn er ist eine gezüchtete Variante von ihm. Ursprünglich stammt Romanesco aus Rom. Auf deutschen Feldern wird er seit dem 16. Jahrhundert angebaut. Bei uns hat er von Mai bis Oktober Saison. Der Kohl ist nämlich sehr empfindlich gegen Kälte.

Romanesco ist sehr gesund und gut verdaulich, da er für einen Kohl nur wenige Stoffe enthält, die Blähungen verursachen. Der Gehalt an Vitamin C im Romanesco ist sehr hoch und übertrifft den seines Bruders Blumenkohl. Außerdem enthält er Karotin, Provitamin A, Phosphor und Zink und nur wenig Kalorien. Die Kohlart ist also eine ideale Ergänzung ihrer gesunden Ernährung und auch während einer Diät gut essbar.

Kauf und Lagerung

Beim Kauf von Romanesco auf ihrem Regionalmarkt oder im Supermarkt sollten Sie darauf achten, dass der Kohl eine satte hellgrüne Farbe und knackige, feste Blätter hat. Flecken und schwarze Punkte auf dem Romanesco sind kein gutes Zeichen. Den frischen Kohlkopf lagern Sie am besten kühl und dunkel. Im Gemüsefach des Kühlschrankes hält er sich so bis zu 4 Tage. Doch je länger Sie ihn lagern, umso mehr Nährstoffe gehen verloren.

Romanesco zubereiten: so geht’s

Wie Blumenkohl kann man auch den Romanesco auf verschiedene Arten zubereiten. Er lässt sich nach dem Kochen als simple Beilage zu Rind, Schwein, Hähnchen und Fisch servieren oder zu Püree, in Suppen, Aufläufen, Currys, Gemüsepfannen und mehr verarbeiten. Besonders beliebt ist die Kombination mit Blumenkohl, Brokkoli und Kartoffeln. Wir geben ihnen Tipps zur Zubereitung von Romanesco.

Die Vorbereitung

Der Romanescokopf kommt meistens nicht im Ganzen in den Kochtopf. Wie beim Blumenkohl müssen Sie als erstes die Blätter entfernen, die ihn umhüllen. Dann schneiden Sie den dicken Strunk ab und waschen ihn unter fließendem Wasser. Als letztes schneiden Sie den Kohl in Röschen. Der Strunk kann übrigens auch gegessen werden. Dafür müssen Sie ihn lediglich schälen und in Würfel schneiden.

Romanesco kochen

Zum Kochen setzten Sie einen großen Topf mit Salzwasser auf. Kocht das Wasser, geben Sie die Romanescoröschen hinein. Nun müssen die Röschen für wenige Minuten kochen, bis sie bissfest sind. Den gekochten Romanesco können Sie als Beilage essen oder weiter verarbeiten.

Romanesco dünsten

Sie können den Romanesco auch im eigenen Saft andünsten. Dafür geben Sie ihn mit etwas Öl in einen Topf und braten ihn unter Rühren leicht an. Dann geben Sie ca. 2 bis 3 EL Wasser und etwas Salz mit in den Topf. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 8 Minuten garen.

Romanesco im Ofen zubereiten

Auch aus dem Ofen ist Romanesco ein wahrer Genuss. Hierzu verpacken Sie ihn in Backpapier zusammen mit ein wenig Öl und Gewürzen. Das Backpapier schützt die Röschen vor dem anbrennen. Die Päckchen kommen bei 150 Grad Ober- und Unterhitze für 15 Minuten in den Ofen.

Rezepte mit Romanesco

Nun, da Sie den kleinen Bruder des Blumenkohls kennengelernt haben, geht es ans Ausprobieren. Aus den kleinen Tännchen können Sie zahlreiche leckere Gerichte auf den Tisch zaubern und das ohne aufwändige Zubereitungsmethoden. Übrigens: In kalten Salaten kann junger Romanesco auch roh genutzt werden.

Fenchel-Romanesco-Salat

Der warme Salat ist hervorragend als leichtes Abendbrot oder Beilage zu Fleisch geeignet und passt ideal in den Herbst.

Zutaten:

  • 1 Romanescokopf
  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 g Oliven (Schwarz, entsteint)
  • Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Putzen Sie den Romanesco und die Fenchelknolle gründlich. Schneiden Sie mit einem Kochmesser den Romanesco in Röschen und den Fenchel in Spalten. Nun erhitzen Sie Salzwasser in einem Topf und lassen das Gemüse darin ca. 5 Minuten garen. Danach das Gemüse mit Eiswasser abschrecken.
  2. Schälen Sie die Knoblauchzehen und die Zwiebel. Hacken Sie beides fein klein. Nun braten Sie die Knoblauch- und Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz an.
  3. Löschen Sie das Ganze mit 2 EL Balsamicoessig ab. Nach 1 Minute Einkochzeit fügen Sie Romanesco, Fenchel und Oliven hinzu und schmecken das Ganze mit Salz und Pfeffer ab.

Romanesco-Blumenkohl-Auflauf mit Kartoffelstampf

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Romanesco
  • 1,2 kg Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Brokkoli
  • 30 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Mehl
  • 200 g Schlagsahne
  • 250 ml Milch
  • 50 g Schinkenwürfel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Waschen Sie die Kartoffeln, Blumenkohl, Romanesco und Brokkoli ab. Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie mit einem Officemesser in Viertel. Geben Sie die Erdäpfel in einen Topf mit Salzwasser und kochen Sie sie für 20 Minuten gar.
  2. Die Kohlsorten werden nun in Röschen geschnitten. Bereiten Sie einen weiteren Topf mit Salzwasser vor. Der Kohl wird darin nach und nach jeweils 5 Minuten gekocht. Den Kohl abtropfen lassen und das Wasser beiseite stellen.
  3. Entfernen Sie die Schale der Zwiebel und würfeln Sie sie. Nun müssen Sie in einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebeln mit Mehl darin anschwitzen. Mit Sahne und 300 ml Kohlwasser ablöschen. Dabei beständig rühren. Lassen Sie die Sauce aufkochen und würzen Sie diese mit Salz, Pfeffer und Muskat.
  4. Aus den Kartoffeln, 1 EL Butter und Milch einen Brei herstellen und würzen. Verteilen Sie den Kartoffelbrei in einer großen Auflaufform und geben Sie Romanesco, Brokkoli und Blumenkohl darauf. Nun die Schinkenwürfel drüberstreuen und die Sauce über dem Auflauf verteilen. Der Auflauf muss nun für 20 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen.
© Daniel Vincek - Fotolia
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