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Wintersuppen für kalte Tage

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Noch hat sich der Winter nicht verabschiedet und so mancher leidet an kalten Füßen im Büro und einer kalten Nase auf dem Heimweg. Wenn man einmal so richtig durchgefroren ist, reichen Heizung und Pullover vielleicht auch nicht, um sich wieder aufzuwärmen. Für solche Tage sind Wintersuppen die perfekte Mahlzeit, weil sie uns von innen wärmen.

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Inhalt:

Vorteile von Wintersuppen

Suppen sind nicht umsonst auch auf Partys sehr beliebt. Sie sind gut vorzubereiten und man kann sie problemlos auch in großen Mengen kochen. Den meisten Suppen tut es gut, sie noch eine Weile ziehen zu lassen, so kann man sie ohne Zeitdruck am Abend vorher kochen.

Auch bei kleineren Haushalten lohnt es sich, Suppe gleich in größerer Menge zu kochen. In der Vorbereitung sind sie meist relativ intensiv, wenn man selbst eine Brühe ansetzt und alle Zutaten vorbereitet. Für nur eine Portion lohnt sich der Aufwand oft nicht. Keine Sorge, Sie sollen sich nicht für die nächste Woche von ein und derselben Suppe ernähren. Suppen eignen sich hervorragend dafür, portionsweise in Gefrierbeuteln eingefroren zu werden. Und wenn Sie das nächste Mal durchgefroren nach Hause kommen, können Sie einfach eine Portion auftauen und haben in kurzer Zeit eine heiße, selbstgemacht Wintersuppe.

Wärmende Wirkung

Bestimmte Gewürze sind bekannt für ihre wärmende Wirkung und geben Wintersuppen so den richtigen Kick. Dazu gehören:

  • Chili
  • Curry
  • Ingwer
  • Knoblauch

Aber auch bestimmten Gemüsesorten wird eine wärmende Wirkung nachgesagt, wie zum Beispiel Frühlingzwiebeln, Lauch, aber auch Rote Bete oder Kürbis.

Auch rotes Fleisch wie Schwein, Rind, Lamm oder Wild und bestimmte Fischsorten wie Hering, Kabeljau, Scholle oder Thunfisch wärmen Sie von innen.

Die Zubereitungsart spielt natürlich auch eine Rolle. Je länger etwas gekocht wird, desto mehr Energie soll es speichern können. Auch deshalb sind Suppen ideal, da sie oft über längere Zeit bei geringer Hitze köcheln sollen. Bei großer Hitze gehen Geschmacksträger und Inhaltsstoffe verloren.

Mit Suppen muss es nie langweilig werden, denn es gibt unzählige Varianten und somit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dabei müssen Sie sich auch nicht unbedingt an ein Rezept halten. Wichtig ist, dass Sie die Garzeiten der verschiedenen Lebensmittel beachten.

Brühe – die Basis Ihrer Suppe

Eine Brühe liefert den Grundgeschmack einer jeden Suppe. Wer auf künstliche Aromen verzichten will, setzt seine Brühe selbst an, entweder mit Schweine- oder Rinderknochen, einem Suppenhuhn oder Suppengrün, oder für einen Fischfond mit Karkassen (Grätenstücke von weißfleischigem Fisch). Für die Zubereitung der Brühe müssen Sie Zeit einplanen, da es wichtig ist, die Geschmacksträger bei geringer Hitze längere Zeit simmern zu lassen. Anschließend können Sie die Brühe entweder gleich verwenden oder portionsweise einfrieren.

Hühnerbrühe selbst machen

Bei einer Erkältung gibt es nichts Besseres als eine selbstgemachte Hühnerbrühe. Diese kann mit einer Beilage wie Reis oder Kartoffeln auch zur kompletten Mahlzeit werden und muss nicht nur Basis für eine Suppe sein. Die heilende Wirkung von Hühnersuppe ist schon lange bekannt und mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. Sie wirkt entzündungshemmend indem sie bestimmte weiße Blutkörperchen blockiert. Außerdem stärkt sie das Immunsystem und hilft so, neue Viren abzuwehren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihre Hühnerbrühe einfach selbst machen können.

Hühnerbrühe

(ergibt 8 Portionen)

Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn
  • Salz
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 Zwiebel
  • 2 Stängel glatte Petersilie

Zubereitung:

  1. Spülen Sie das Suppenhuhn gründlich von innen und außen aus. Trennen Sie den Bürzel mit einem Kochmesser ab. Geben Sie das Huhn in einen großen Topf und bedecken Sie es mit kaltem Wasser. Fügen Sie Salz hinzu und lassen Sie alles aufkochen.
  2. Schöpfen Sie hin und wieder den Schaum ab, der sich an der Oberfläche bildet. Das sorgt dafür, dass die Brühe schön klar wird.
  3. Putzen Sie das Suppengrün und schneiden Sie es in kleine Würfel.
  4. Halbieren Sie die Zwiebel und spülen Sie die Petersilienstängel ab. Geben Sie das gewürfelte Suppengrün, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zwiebel und Petersilie in den Topf.
  5. Lassen Sie alles bei kleiner Hitze eineinhalb bis zwei Stunden simmern. Gießen Sie die Brühe anschließend durch ein feines Sieb.

Hier noch eine Variante einer anderen klassischen Wintersuppe, die sicher nicht nur für Vegetarier verlockend ist.

Schnelle Rote-Beete-Suppe

(ergibt 4 Portionen)

Diese Wintersuppe ist nicht nur raffiniert im Geschmack, Sie brauchen auch nur 30 Minuten für die Zubereitung (ohne Gemüsebrühe).

Zutaten:

  • 3 Bio-Orangen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 40 g Cashewkerne, (geröstet und gesalzen)
  • 500 g gekochte Rote Beete
  • 2 Schalotten
  • 2 Esslöffel Öl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 g Schmand

Zubereitung:

  1. Waschen Sie eine Bio-Orange mit heißem Wasser, trocknen Sie sie ab und schälen Sie mit einem Sparschäler die Hälfte der Schale sehr dünn ab ohne die weiße Haut mit zu schälen. Hacken Sie die Schale fein. Zupfen Sie die Blättchen der Petersilie ab und hacken Sie diese ebenfalls; genau, wie die Cashewkerne.
  2. Mischen Sie Orangenschale, Petersilie und Nüsse.
  3. Schälen Sie die anderen beiden Bio-Orangen mit einem Schälmesser so, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in 2 cm dicke Stücke. Würfeln Sie die Rote Beete grob.
  4. Würfeln Sie die Schalotten fein und braten Sie sie in 2 Esslöffel heißem Öl glasig. Geben Sie Orangen, Rote Beete und Gemüsebrühe zu. Lassen Sie alles für 10 Minuten bei milder Hitze kochen.
  5. Pürieren Sie die Suppe fein und schmecken Sie sie mit Salz und Pfeffer ab. Portionsweise mit je 1 Esslöffel Schmand und der Orangen-Petersilien-Mischung anrichten.
@ Fotolia – Pilipipa


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