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Gewürze Liste – Die Welt des guten Geschmacks!

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Die Welt der Gewürze ist so vielfältig wie das Leben selbst. Mit einer kleinen Prise davon und einer Messerspitze hiervon kann man einem faden Gericht schnell eine feurig-scharfe, mild-süße oder exotische Note geben. Machen Sie mit uns eine Reise um die halbe Welt und lernen Sie mit unserer Gewürze Liste ganz neue oder authentische Geschmacksrichtungen kennen.

gewuerze

Vor der Reise: Was ist ein Gewürz und was ist kein Gewürz?

Gewürze gibt es in vielen verschiedenen Formen. Es gibt sie getrocknet, frisch oder bereits verarbeitet – als Paste zum Beispiel – im Laden oder auf dem Markt zu kaufen. Vermutlich sind die bunten Gewürzstände mit Paprika, Kurkuma, Ingwer, Cayennepfeffer und vielem mehr auf einem orientalischen Basar ein bekanntes Bild.

Ein Gewürz ganz pragmatisch definiert

Ein Gewürz ist eine Pflanze oder ein Teil einer Pflanze, welche aufgrund seines Geschmackes oder Geruches zur Zubereitung von Speisen und Getränken aller Art verwendet wird. Pflanzenteile, die Verwendung finden, sind:

  • Blätter – z.B. Lorbeerblätter, als getrocknete Kräuter wie Basilikum
  • Knospen und Blüten – z.B. Kapern, Gewürznelken und Zimt
  • Rinden – z.B. Zimt
  • Wurzeln und Zwiebeln – z.B. Ingwer, Knoblauch, Küchenzwiebeln, Kurkuma, Meerrettich
  • Früchte und Samen – z.B. Paprika, Anis, Muskatnuss, Pfeffer

Die Gewürze werden, wenn sie nicht frisch oder im Ganzen zum Einsatz kommen, meist gemahlen oder gerebelt angeboten. Besonders bei intensiven Gewürzen kann es hilfreich sein, die Gewürze in eine Gewürzkugel zu geben und darin mit zu garen. So können sie später rückstandslos wieder entfernt werden und das Gericht ist nicht überwürzt.

Unser Tipp: Statt einer Gewürzkugel tut es bei groben und ganzen Gewürzen auch ein Tee-Ei. Für fein gemahlene Gewürze ist ein Teefilter eine gute Alternative. Diesen verknoten Sie einfach und fischen ihn nach dem Kochen aus dem Topf heraus.

Gewürze wie Salz,Pfeffer und Kräuter schmecken am besten frisch gemahlen aus der Mühle:

Was ist kein Gewürz?

Auch wenn die Gewürze Liste lang ist, ist sie doch nicht unendlich. Es gibt ein paar Würzmittel, die nicht zu den Gewürzen zählen und daher auf unserer Gewürzliste nicht unbedingt zu finden sind. Dazu zählen:

  • Gewürzzubereitungen wie Senf
  • synthetisch hergestellte Aromen wie Vanillin
  • mineralische Stoffe, z.B. Salze
  • Würzmittel, die nicht allein durch Trocknung entstanden sind, wie Zucker
  • flüssige Würzmittel wie Essig, Wein oder Kokosmilch
  • Auszüge aus den Aromen von Pflanzen, z.B. Rosenwasser, Nelkenöl, Mandelöl

Was kann ein Gewürz?

Mit Gewürzen können Sie den Geschmack eines Gerichtes unterstreichen oder vollkommen überdecken. Verantwortlich dafür sind die ätherischen Öle in den einzelnen Bestandteilen. Sie geben als leicht flüchtige Verbindungen den Speisen und Getränken nicht nur einen angenehmen Geruch sondern auch Geschmack. Vielen ätherischen Ölen wird aber auch eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper nachgesagt, so zum Beispiel:

Wirkung auf den Körper Kräuter und Gewürze
Förderung der Verdauung Knoblauch, Zwiebel
aphrodisierende Wirkung Nelke, Kakaobohnen, Ingwer, Chili
aufmunternde, konzentrationsfördernde Wirkung Guarana, Colanuss, Kaffeebohnen
Förderung der Darmflora Knoblauch, Ingwer
Förderung von Entspannung und Beruhigung Muskatnuss, Salbei

Erster Halt: Orientalische Gewürze aus dem Morgenland

Mit dem Orient verbinden wir Palmen, Wüste und bunte Gewürze, die auf dem Basar einen himmlischen Duft verbreiten. Neben den indischen gehören auch die türkischen und arabischen Gewürze auf die orientalische Gewürze Liste.

Die Welt des feinen Geschmacks: Unsere indische Gewürzliste

Die Küche Indiens gehört mit zu den kreativsten und abwechslungsreichsten überhaupt. Die Inder sparen auch nicht an Gewürzen, um den Speisen das gewisse Extra zu geben. Zum Einsatz kommen:

  • Amchoor (Mangopulver) gibt den Speisen eine süß-saure Note.
  • Bockshornklee sind kleine gelbe Samen und haben ein pikantes Aroma. Sie passen zu Chutney und Pickles.
  • Cassia ähnelt Zimt, schmeckt aber intensiver.
  • Chili gibt es in rot oder grün und kann frisch oder getrocknet verwendet werden. Die Kerne sind besonders scharf. Chiliflocken und Chilipulver sind ebenfalls weit verbreitet. Testen Sie vorsichtig, wie viel Schärfe Sie möchten oder vertragen.
  • Curry ist eine Gewürzmischung aus Chili, Pfeffer, Kurkuma, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Muskat und Nelke. Sie wird als Pulver oder Paste angeboten und ist in unterschiedlichen Schärfen erhältlich.
  • Fenchelsamen geben deftigen Speisen eine feine Anisnote. Sie regen außerdem die Verdauung an.
  • Garam Masala ist eine Gewürzmischung aus Pfefferkörnern, Kreuzkümmel, Kardamom, Nelken, Muskatnuss und Zimt. Die Inder nutzen es um Currygerichte abzuschmecken.
  • Kurkuma wird auch Gelbwurz genannt. Das milde Aroma ergänzt Linsen und vegetarische Gerichte und gibt ihnen eine angenehme gelbe Färbung.
  • Kardamom erinnert geschmacklich an Ingwer, Eukalyptus und Zitrone. Es schmeckt gemahlen in herzhaften und als milde Kapseln in süßen Speisen.
  • Koriandersamen sind hellbraun und schmecken in süßen und herzhaften Gerichten. Der Geschmack tendiert zu Orangen.
  • Kreuzkümmel ist aus der indischen Küche nicht wegzudenken. Er kann gemahlen oder ganz gekauft werden. Wenn Sie die Kreuzkümmelkörner vor dem Mahlen kurz anrösten, dann erhalten Sie ein ganz besonderes Aroma.
  • Senfkörner schmecken mild und nussig, wenn sie zuvor angeröstet wurden. Zerstoßen haben sie ein scharfes Aroma, das zu Reis und vegetarischen Gerichten passt.
  • Tamarinde hat eine scharf-fruchtige Note. Es wird als Paste oder Püree verwendet. Außerdem wird es kandiert als scharfes Konfekt gereicht.

Türkische Gewürze für Zuhause

Die Gewürze der Türkei berühren alle Sinne. Sie riechen betörend, sie fühlen sich weich und samtig zwischen den Fingern an und sie erfreuen das Auge mit bunten Farben. Türkische Gewürze gehören zur Türkei wie das Brandenburger Tor nach Berlin. Und wir zeigen Ihnen, welche Gewürze auf keinen Fall in ihrem Gewürzregal fehlen dürfen.

  • Pul Biber sind getrocknete und zerstoßene Chilis, die den Gerichten eine scharfe Note geben. Sie werden häufig zum Essen dazu gereicht.
  • Nane-Minze verfeinert mit seinem feinen Aroma nicht nur den typischen Schwarzen Tee, sondern auch viele Gerichte.
  • Şehriye sind eine Art Reisnudeln, die Suppen und Reisgerichten hinzugefügt werden.
  • Susam ist bei uns als Sesam bekannt. Mit den weißen Körnern werden viele nationale Gerichte verfeinert.
  • Kreuzkümmel wird in der türkischen Küche gemahlen für Eierspeisen, Fleisch- und Frikadellengerichte verwendet.
  • Maydanoz ist die türkische Petersilie, die in vielen Gerichten und Salaten zum Einsatz kommt. Sie wird frisch, gehackt, gemahlen oder getrocknet verwendet.
  • Baharat ist eine Gewürzmischung aus Paprika, Petersilie, Kreuzkümmel, Minze, Pfeffer, Knoblauch, Thymian und Zimt. Sie passt ideal zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch, aber auch zu Reis- und Kartoffelgerichten sowie Gemüse.
  • Çörek otu ist echter Schwarzkümmel. Er gehört zu den wichtigsten Gewürzen in der türkischen Küche und kommt für herzhafte Gerichte fast immer zum Einsatz.

Arabische Gewürze für volles Aroma

Die arabische Welt liebt intensiven Geschmack und Aromen. Hier kommen wie in den anderen orientalischen Regionen kräftige Gewürze zum Einsatz, die die Gerichte nicht dominieren, sondern unterstreichen. Arabische Gewürze, die verwendet werden, sind zum Beispiel:

  • Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Die feinen Blütenstempel geben Gerichten eine fein-herbe bis herb-scharfe Note und färben das Gericht intensiv gelb ein.
  • Cayennepfeffer sind gemahlene Cayennechilischoten, die den Gerichten je nach Dosierung eine ordentliche Schärfe verleihen.
  • Zimt wird in der arabischen Küche nicht nur für Getränke und Süßspeisen verwendet, sondern auch für Fleischgerichte. Meist wird er als Zimtstange oder Pulver verwendet.
  • Koriander hat ein kräftiges Aroma, das für viele Fleisch- und Gemüsegerichte verwendet wird. Häufig wird in der arabischen Küche neben den hellen Samen auch das grüne Kraut genutzt. Die Aromen beider Pflanzenteile unterscheiden sich jedoch erheblich.
  • Kurkuma
  • Baharat

Zweiter Halt: Die asiatischen Gewürze Thailands

Thailand ist eines der beliebtesten Reiseländer in Asien und mittlerweile ist die thailändische Küche samt ihrer Gewürze nicht mehr vom deutschen Speiseplan weg zu denken. Thailändische Gewürze sind abwechslungsreich und variieren zwischen mild und fruchtig bis scharf und feurig. Es werden Komponenten aus ganz Asien vereint, dennoch behält Thailand seine eigene traditionelle Küche. Auf der Gewürze Liste dürfen nicht fehlen:

  • Zitronengras sollte frisch verwendet werden. Die grünen Pflanzenteile haben ein frisches Aroma, das an Zitrone und Rose erinnert. Die Halme werden am besten weich geklopft und mit gekocht. Zitronengras eignet sich für Fleischgerichte und Getränke.
  • Chili in allen Varianten und Arten.
  • Ingwer kann im Stück, frisch gerieben oder gemahlen zum Würzen genutzt werden. Er passt zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, verfeinert aber auch Süßspeisen.
  • Galangawurzel (auch Galgant genannt) wird wie Ingwer verwendet. Geschält und in Stücke geschnitten verleiht er den Gerichten einen bitter-scharfen Geschmack mit einer leicht harzigen und seifigen Note. Er wird nicht mitgegessen, sondern vor dem Servieren wieder entfernt.
  • Knoblauch
  • Koriander, von welchem neben den Samen und den Blättern in Thailand auch die Wurzeln verwendet werden.
  • Dill passt zu Gurken, Saucen und Salaten. Es werden neben den Blättern auch die Samen genutzt. Der kräftige Geschmack ist herb-süß.
  • Basilikum wird in der Thai-Küche vielfältig eingesetzt. Es gibt ihn als süßes Basilikum (ähnelt unserem Basilikum), als „Indisches Basilikum“ und als Zitronenbasilikum. Er wird kurz vor Schluss zu Fleischgerichten hinzugefügt.
  • Kaffernlimette wird für Suppen und suppenartige Gerichte verwendet. Die Blätter werden einfach mit gekocht. In hauchdünne Streifen geschnitten können Sie auch mitgegessen werden. Da die Frucht sehr saftarm ist, wird sie nicht für Getränke verwendet.
  • Tamarinde wird für eine leicht saure Würze verwendet.

Dritter Halt: Griechische und italienische Gewürze

Man muss nicht weit reisen, um lecker zu kochen. Auch Griechenland und Italien habe jede Menge Gewürze zu bieten, die man unbedingt mal ausprobieren sollte.

Griechische Gewürze für ein authentisches Urlaubsgefühl in der eigenen Küche

Herzhaft und mediterran – so muss Griechenland auf der Zunge schmecken. Tzatziki, Gyros oder gefüllte Weinblätter sind nur wenige Klassiker, die sich mit den richtigen Gewürzen Zuhause einfach nachkochen lassen. Für die echte Urlaubsküche müssen folgende griechische Gewürze im Schrank stehen:

  • Rigani (griechischer Oregano) ist eines der wichtigsten der griechischen Gewürze. Es kommt bei fast allen traditionellen Gerichten in den Topf. Echter Rigani hat einen unverwechselbaren intensiven Geschmack und Duft.
  • Minze
  • Thymian
  • Salbei hat sehr aromatische Blätter, die gut zu Fleischgerichten passen. Sie können sowohl gekocht als auch roh verzehrt werden. Besonders bei schweren und fettigen Gerichten kann die verdauungsfördernde Funktion von Salbei nützlich sein.
  • Paprika wird häufig als Pulver verwendet. Dazu werden die Paprikafrüchte getrocknet und anschließend gemahlen. Es gibt Paprikapulver von rosenscharf (sehr scharf) bis extra (mild).
  • Zimt
  • Kerbel hat ein süßlich-pikantes Aroma, das zu Fleischgerichten, Suppen und Gemüse passt. Die Blätter der Pflanze können frisch oder getrocknet verwendet werden.
  • Gewürznelken passen sehr gut zu Gebäck und Süßspeisen. Aufgrund ihrer verdauungsfördernden Wirkung werden Sie auch für schwer verdauliche Gerichte verwendet.
  • Vanille wird aus den fermentierten Kapselfrüchten der Orchideen-Art Vanilla gewonnen. Es gibt sie in Form von Stangen oder Schoten und gemahlen zu kaufen. Vanille wird besonders für Süßspeisen verwendet.
  • Mastix wird nur in Griechenland geschätzt. Das Harz der Felsenkirsche wird für Backwaren aller Art sowie Süßspeisen verwendet. Der Geschmack tendiert von harzig bis zu leicht herb.
  • Anis ist eines der bekanntesten griechischen Gewürze. Es kommt nicht nur in Spirituosen (z.B. Ouzo) zum Einsatz, sondern auch in Brot und Gebäck. Es verleiht einen süßlichen Geschmack.

Italienische Gewürze für das Gewürzregal

Italien ist Sonne, Strand und leckeres Essen. Antipasti, Pizza, Pasta und Co. wären nichts ohne ihre typischen italienischen Gewürze. Ein authentisches Gefühl von bella italia gibt es mit:

  • Salbei
  • Lorbeer
  • Basilikum
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Minze
  • Thymian
  • Bohnenkraut passt hervorragend zu Bohnengerichten und Bohnensuppen. Der Geschmack ist würzig und leicht pfeffrig. Es kann frisch oder getrocknet Verwendung finden.
  • Schnittlauch kann frisch oder getrocknet genutzt werden. Der Geschmack ähnelt dem der Zwiebel, ist aber feiner. Er passt zu Suppen oder Eierspeisen.
  • Beifuß schmeckt leicht bitter und würzig. Er passt frisch oder getrocknet zu allen Fleischgerichten. Er sollte aber sparsam dosiert werden.
  • Kerbel
  • Dill

Mit diesen Hilfsmitteln lassen sich Kräuter und Gewürze gut zerkleinern und mahlen:

  • MO20 AdHoc Mörser "Crush"

    MO20 AdHoc Mörser "Crush"

    Gußeiserner Mörser in Akazienholzummantelung. Der Stößel besteht ebenfalls aus Gußeisen und Akazie. Durchmesser: 12,5cm Höhe: 7cm Material: Gußeisen/Akazie

    33.19 €
  • AdHoc Ingwer-und Spezialreibe "Zenzero"

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    Edelstahlreibblatt für Ingwer, Meerettich und anderes Wurzelgemüse oder Zitronenschale. Hülle (mit integrierter Reinigungsbürste) zur sicheren Aufbewahrung und Schonung der scharfen Zähne. Das Reiblatt hat an der Unterseite einen Schaber mit dem die Schäle (bspw.bei Ingwer) entfernt werden kann. Material: Edelstahl

    12.52 €
  • Cole and Mason Mörser

    Cole and Mason Mörser

    Schwerer Granitmörser mit Stößel aus Granit. Gebaut für die Ewigkeit. Durchmesser: 14cm Höhe: 10cm Material: Granit

    33.57 €

Letzter Halt: Der eigene Herd

Immer alle Gewürze unserer Liste zu Hause zu haben wird vermutlich schwer. Gerade die frischen Kräuter beanspruchen in einem Topf Platz auf der Fensterbank oder im Garten. Meist lassen sich auch mit den getrockneten Gewürzen schon sehr leckere Ergebnisse zaubern. Aber auch hier lohnt es sich, eine kleine aber feine Auswahl zu treffen. Je nachdem, welche Küche man persönlich bevorzugt, sollte man diese Gewürze immer parat haben.

Noch ein letzter Tipp: Würzen Sie immer sparsam. Gerade scharfe Gewürze können schnell das ganze Gericht ungenießbar machen oder den Gästen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Unterstreichen Sie lieber mit ein paar wenigen Gewürzen den eigentlichen Geschmack.

Gewürzmischungen – Wo kommt’s her und was ist drin?

Sie sind oft fest gehütete Familiengeheimnisse, die man nur schwer der Großmutter entlocken kann, aber sie verleihen jedem Gericht seine typische Note: Gewürzmischungen. Jede Familie hat ihre eigenen Rezepturen, sodass es kein Pauschalrezept gibt. Aber wir wollen an dieser Stelle die wichtigsten Gewürzmischungen nennen:

Indien

  • Chat Masala ist eine Mischung aus Amchoor, Asafoetida (ein Gewürz das Zwiebel und Knoblauch ähnelt), Ingwer, Granatapfelsamen, schwarzem Salz, schwarzem Pfeffer, Paprika, Koriander und Salz. Verwendung findet es in Salaten, Chutneys, Lassis oder süßen Gerichten.
  • Currypulver gibt es in vielen verschiedenen Mischungen (Jede Familie hat seine eigene). Die Grundbestandteile sind Pfeffer, Chili, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Nelke und Muskat. Es kann zum Beispiel mit Zimt oder Fenchel abgewandelt werden.
  • Garam Masala besteht aus Zimt, Gewürznelken, schwarzem Kardamom sowie Kreuzkümmel und schwarzem Pfeffer. Es wird sparsam für Fleischgerichte eingesetzt.
  • Tanduri Masala (auch Tandoori Masala) eignet sich für Fleischgerichte und beinhaltet Kreuzkümmel, Chilis und Koriandersamen.
  • Vindalho ist eine scharfe Gewürzmischung mit Ingwer, Chili, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kardamom, Piment, Nelke, Zimt, Senfsamen, Kurkuma, Tamarinde sowie Bockshornklee und Koriander.

Türkei

  • Zatar ist eine Gewürzmischung aus Sumak (den gemahlenen Steinfrüchten des Färberbaums), Salz, Zahtar-Kraut (ein Kraut, das geschmacklich an Oregano erinnert) und gerösteten Sesamsamen. Man vermischt es traditionell mit Olivenöl und streicht es auf das ungebackene Fladenbrot.

Arabien

  • Baharat besteht meist aus Pfeffer, Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Nelken, Zimt, Muskatnuss und Kardamom. Es kommt für Fleisch und Fisch zur Verwendung, aber auch in Kaffeespezialitäten.
  • Harissa ist eine scharfe Gewürzmischung aus Chili, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch und Salz. Es kann mit Olivenöl zu einer Paste vermischt werden.
  • Qâlat daqqa besteht aus schwarzem Pfeffer, Zimt, Nelke, Muskatnuss und Paradieskörnern (den getrockneten Samen eines Ingwergewächses mit pikantem und scharfem Aroma). Die Gewürzmischung eignet sich zum Würzen von Eintöpfen.
  • Ras el-Hanout besteht aus Zimt, Muskatnuss, Rosenknospen, Anis, Veilchenwurzel, Gelbwurz, Chili, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, weißem Pfeffer, Gewürznelke, Piment, Galgantwurzel und Kardamomkapseln.

Asien

  • Fünf-Gewürze-Pulver besteht aus Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimtkassie (eine Zimtart), Fenchel und Gewürznelke. Es schmeckt zu Fisch, Fleisch und Geflügel.

Quelle Bild Gewürze auf einem Holzbrett: © mnovelo – Fotolia.com



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