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Steckrüben zubereiten: Rübe mit Pfiff

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Steckrüben sind ein klassisches Wintergemüse. In modernen Rezepten sind sie etwas in Vergessenheit geraten haben aber nun ihr großes Comeback. Ihr herbsüßer Geschmack mag im ersten Moment gewöhnungsbedürftig sein, doch mit unseren leckeren Rezepten gewöhnen Sie sich schnell daran. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Steckrüben zubereiten und ihre Lieblingsgerichte mit der Knolle verfeinern.

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Alles zu Steckrüben im Überblick:

Warenkunde Steckrüben – das sollten Sie wissen

Die Steckrübe ist recht anspruchslos und wird deshalb in vielen Teilen der Welt mit gemäßigtem Klima angebaut. Ihre Ursprünge hat sie jedoch in Skandinavien, von wo sie auch zu uns kam. Für lange Zeit galt die Steckrübe als Notnahrungsmittel. In Kriegszeiten war sie nämlich häufig das einzige, dass es im Winter zu essen gab. Sie beginnt jedoch, dieses Image abzulegen und taucht immer häufiger in Rezepten auf.

Die Saison der Steckrüben beginnt im September und endet im April bei uns. Man erkennt sie an der runden bis ovalen Form und der beige-farbenen bis rotbraunen Schale. Das Fruchtfleisch ist dagegen gelblich. Die Knollen sind vor allem wegen ihres hohen Vitamin-C- und Mineralstoffgehalts wieder so beliebt in der Küche. Zudem eignen sie sich gut für eine kalorienarme Ernährung.

Hinweise zum Kauf von Steckrüben

Wenn Sie Steckrüben kaufen achten Sie darauf, dass die Schale nicht beschädigt ist oder Wurmlöcher enthält. Eine gute Steckrübe ist prall und hat eine recht glatte Schale. Die kleineren Rüben gelten übrigens als zarter und aromatischer. Sehr große Steckrüben neigen dazu, recht holzig zu sein.

Steckrüben richtig zubereiten

Steckrüben zubereiten ist an sich wirklich nicht schwer oder sehr aufwendig. Nicht umsonst war sie eines der Lieblingsgemüse der Bauern.

Die Vorbereitung

Bevor es an die Zubereitung geht, müssen Sie die Steckrüben unter fließendem Wasser gründlich waschen. Gröberem Schmutz, der sich so schlecht entfernen lässt, rücken Sie mit einer Gemüsebürste zu Leibe. Nun trocknen Sie die Rüben ab.

Jetzt können Sie die Steckrüben schälen. Beginnen Sie damit das Ende und den Strunkansatz abzuschneiden. Die entstandenen Flächen helfen Ihnen beim Schälen und Verarbeiten der Steckrüben. Am besten nutzen Sie zum Entfernen der Schalen ein Schälmesser oder Tourniermesser, das sie eng an der Schale entlangführen. Nun können Sie sie in Scheiben, Würfel oder grobe Stücke schneiden und weiter verarbeiten.

Steckrüben kochen, dämpfen, braten oder backen

Natürlich können Sie die Steckrüben ganz normal kochen. Bringen Sie dafür reichlich Salzwasser zum Kochen. Für bissfeste Steckrübenstücke kochen Sie sie zwischen 25 und 35 Minuten zugedeckt. Püree erfordert sehr weiche Rüben, die ca. 40 Minuten gekocht wurden. Kochen Sie die Steckrüben in Brühe für mehr Aroma.

Zum Dämpfen legen Sie die Steckrüben einfach in einen Dämpfeinsatz, der das Wasser nicht berührt. Die Garzeit bleibt die gleiche wie beim Kochen. Der Deckel bleibt die ganze Zeit auf dem Topf.

Bereiten Sie Steckrüben in der Pfanne zu, geben Sie vorher etwas Öl hinein. Dafür sollten die Stücke etwas kleiner sein. So werden Sie in 7 Minuten fertig gebraten. Steckrüben lassen sich auch im Ofen backen. Zum Beispiel als Steckrüben-Pommes, Ofengemüse, Chips oder in einem Auflauf.

Steckrüben zubereiten: Rezepte

Steckrüben sind ein prima Ersatz für Kartoffeln. Sehr beliebt ist der Steckrübeneintopf, doch auch in Bolognesen, als Lasagne, Püree, Suppe, Beilage und zu Nudelgerichten schmecken die kleinen Rüben prima. Hervorragend passt die Steckrübe auch mit anderem beliebten Gemüse im Herbst und Winter wie Kürbis und Schwarzwurzel zusammen. Auch lecker: Steckrüben zu Fisch.

Steckrübenpuffer

Steckrübenpuffer können Sie als Beilage zu Fleischgerichten reichen, so als Snack verputzen oder als Patty auf einen frischen vegetarischen Burger legen.

Zutaten:

  • 500 g Steckrüben
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 2 EL Kartoffelmehl
  • 50 g Schinkenwürfel (optional)
  • Butterschmalz
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Waschen Sie die Steckrüben gründlich ab und schälen Sie sie. Nun schneiden Sie die Rüben in der Mitte durch. Nehmen Sie eine Reibe zur Hand und raspeln Sie die Steckrüben klein. Nun legen Sie die Steckrübenraspeln in ein Sieb und drücken die Flüssigkeit aus ihnen raus.
  2. Schälen Sie die Zwiebel sorgfältig und würfeln Sie sie fein. Nun geben Sie Steckrübenraspeln, Zwiebelwürfel, Ei, Schinkenwürfel und Kartoffelmehl in eine Schüssel. Für die vegetarische Variante lassen Sie den Schinken einfach weg. Gut durchmischen und dann mit Salz, Pfeffer, und Muskat würzen.
  3. Formen Sie aus der Masse 12 Steckrübenpuffer mit ca. 6 cm Durchmesser. Geben Sie etwas Butterschmalz in eine Pfanne. Ist das Schmalz heiß, braten Sie die Puffer von beiden Seiten goldbraun an. Dabei regelmäßig wenden. Vor dem Servieren sollten Sie die Steckrübenpuffer auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Rezept für Kartoffel-Steckrüben-Auflauf

Kartoffelauflauf klingt irgendwie langweilig. Verfeinert mit Steckrüben wird das Gericht spannender und erhält eine neue geschmackliche Note.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 300 g Steckrüben
  • 100 g altbackene Brötchen
  • 300 ml Schlagsahne
  • 200 ml Milch
  • 3 Lorbeerblätter
  • Butter
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitung:

  1. Fetten Sie eine Auflaufform mit Butter ein. Geben Sie nun die Sahne zusammen mit der Milch und Lorbeerblätter in einen Topf. Kochen Sie die Flüssigkeit auf und schmecken Sie sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Kurz ziehen lassen.
  2. Währenddessen schälen Sie die Kartoffeln und die Steckrüben mit einem Tourniermesser. Schneiden oder hobeln Sie beides in dünne Scheiben. Nun können Sie die Lorbeerblätter aus der Sahne holen und die Gemüsescheiben untermischen.
  3. Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Füllen Sie die Kartoffel-Steckrüben-Masse in die Auflaufform um und schieben Sie die Form für 40 Minuten in den Ofen.
  4. Hacken Sie währenddessen Petersilie und Majoran. Verarbeiten Sie die Brötchen zu groben Krümeln und mischen Sie diese mit den Kräutern. Nehmen Sie den Auflauf aus dem Ofen und verteilen Sie die Semmelbrösel darauf. Nun lassen sie den Auflauf weitere 15 Minuten backen.

© womue – Fotolia



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