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Das Weihnachtsmenü: traditionell oder ausgefallen?

Der Countdown bis zum Weihnachtsfest läuft und das Weihnachtsmenü sollte demnächst stehen, damit rechtzeitig eingekauft und alles ohne Stress vorbereitet werden kann. Wenn Sie vorhaben, ein großes Weihnachtsessen mit einem deftigen Braten auf den Tisch zu bringen, ist eine frühzeitige Planung wichtig. Denn die Gans mus bestellt und alle Komponenten der Gänge Ihres Menüs aufeinander abgestimmt werden. Doch auch ohne viel Aufwand können Sie zu den Feiertagen ein ausgewogenes und leckeres Weihnachtsmenü zaubern. Dabei bietet es sich auch an, mal etwas Neues auszuprobieren. Rücken Sie doch einfach mal vom traditionellen Braten im Weihnachtsmenü ab! Mit unseren Rezepten können Sie sich jetzt schon auf die Feiertage einstimmen.

weihnachtsmenue

Auf einem Blick:

Raffiniertes Weihnachtsmenü für Anfänger

Jede Familie hat Ihre eigenen Weihnachtstraditionen – auch beim Essen. Von der Speisefolge bis zu den Gerichten gibt es da feste oder weniger feste Regeln und Zubereitungsarten. Doch jedes Jahr Schmorbraten oder Ente ist auf Dauer dann doch etwas langweilig. Und dann sind da noch die Verwandten mit empfindlichem Magen und Diätplänen oder Vegetarier. Probieren Sie doch mal etwas Neues aus und lassen Sie sich damit auf Ihre Gäste ein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Weihnachtsmenü mit Fisch statt Rind oder Geflügel? Kabeljau, Scholle und Lachs enthalten nicht nur viele gesunde Fette, sie sind auch für die meisten gut bekömmlich und lassen sich vielseitig zubereiten. Ob geschnorrt, gebraten oder in einem Blätterteigkleid verpackt, Fisch bietet Ihnen eine Vielzahl von Variationen und lädt zu kulinarischen Experimenten ein.

Für Vegetarier ist ein Weihnachtsessen mit Gemüsequiche, Gemüsestrudel, geräuchertem Tofu oder einem Käsefondue der reinste Gaumenschmaus. Bei Vorspeise und Dessert müssen sie hingegen oftmals nicht viel auf ihrer Speisekarte verändern. Suppen, Salate, Kuchen und Süße Cremes lassen sich problemlos ohne Fleisch und tierische Produkte herrichten. Legen Sie los und stellen Sie sich Ihr perfektes Weihnachtsmenü zusammen.

Rezept Vorspeise : Endiviensalat mit warmem Ziegenfrischkäse

Statt einer Suppe eignet sich auch ein leichter Salat prima zum Weihnachtsmenü. So bleibt mehr Platz für den Hauptgang im Magen und dieser wird durch die Bitterstoffe im Endiviensalat entlastet, welche nämlich die Verdauungssäfte anregen.

Zutaten für 6 Personen:

  • 1 kleiner Endiviensalat
  • 1 kleiner Radicchio
  • 10 Radieschen
  • 100g Sprossenmischung
  • 6 kleine Ziegenfrischkäse
  • 2 Zwiebeln
  • Sonnenblumenkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Weinessig
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Säubern und schneiden Sie die beiden Salatköpfe. Putzen Sie dann die Radieschen und schneiden Sie diese in Viertel. Die Zwiebeln müssen Sie sorgfältig schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten
  2. Mischen Sie die Zutaten in einer Schüssel zusammen mit der Sprossenmischung. Je nach Mischung kann diese aus Mungobohnen-, Alfalfa-, Rettich- und Linsensprossen bestehen.
  3. Schälen Sie den Knoblauch und schneiden Sie die Zehe in kleine Würfel. Schneiden Sie dann schräge Scheiben aus dem Baguette. Geben Sie etwas Olivenöl in eine Pfanne und braten Sie den Knoblauch darin kurz an. Nun legen Sie die Baguettescheiben in die Pfanne und braten sie von beiden Seiten an bis sie knusprig und braun sind.
  4. Im letzten Schritt werden die 6 Ziegenfrischkäse wahlweise im Backofen oder der Mikrowelle aufgewärmt. Richten Sie den Salat auf den Teller an, legen Sie den warmen Ziegenkäse darauf. Geben Sie nun etwas Weinessig und Olivenöl darüber. Die gerösteten Sonneblumenkerne darüberstreuen und den Salat mit dem Knoblauchbrot servieren. Fertig!

Rezept Hauptspeise: Hähnchenbrust mit Granatapfelsoße

Dieses Weihnachtsgericht ist eine leckere Alternative zum klassischen Geflügelbraten. Die Zutaten sind in jedem Supermarkt zu finden und leicht zuzubereiten. Zu den Hähnchenbrustfilets mit Granatapfelsoße reichen Sie am besten einen selbstgemachten Kartoffelbrei. Den können Sie mit Petersilie und etwas frisch geriebener Muskatnuss verfeinern.

Zutaten für 6 Personen:

  • 6 Hähnchenbrustfilets mit Haut
  • 1 Granatapfel
  • 3 Orangen
  • 1 EL Orangenmarmelade
  • Je 1 Bund Rosmarin, Salbei, Thymian und Petersilie
  • Butterschmalz
  • Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Schneiden Sie die Hähnchenbrust auf der Hautseite mit einem Fleischmesser rautenförmig ein. Geben Sie das Schmalz in eine Pfanne und braten Sie die Hähnchenbrustfilets darin gut an. Ist die Haut braun und leicht knusprig drehen Sie die Filets um und braten Sie auch auf der anderen Seite kurz an. Danach das Fett aus der Pfanne entfernen damit diese später nochmal genutzt werden kann.
  • Lösen Sie die Schale einer Orange ab und pressen Sie den Saft aus der Orange raus. Den Saft beiseite stellen. Waschen und zupfen Sie Rosmarin, Salbei, Thymian und Petersilie und geben Sie die Kräuter und die Orangenschale auf ein Backblech, bevor Sie die Hähnchenbrustfilets darauf legen. Das Ganze muss auf der mittleren Schiene bei 90 Grad Ober-und Unterhitze 20 Minuten durchgaren.
  • Während die Hähnchenbrust im Ofen ist, bereiten Sie die Soße vor. Hierfür zwei der Orangen komplett schälen und die Orangenstücken heraustrennen. Schneiden Sie den Granatapfel auf und sammeln Sie die Granatapfelkerne heraus.
  • Gießen Sie in die vorher verwendete Pfanne etwas Weißwein und den Orangensaft und bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen. Nun geben Sie die Orangenstücke und die Hälfte der Granatapfelkerne mit in die Pfanne und kochen beides mit. Wenn Sie sehen, dass die Orangenfilets zerfallen rühren Sie die Orangenmarmelade dazu und würzen die Soße mit Salz und Pfeffer. Nehmen Sie die Entenbrustfilets aus dem Ofen und schneiden Sie sie bei Bedarf in Scheiben. Übergießen Sie die Filets mit der Soße.

Rezept Nachspeise: weihnachtliches Apfelkompott

Um das Dessert etwas leichter zu machen, können Sie das Apfelkompott zusammen mit Naturjoghurt servieren. Gibt es bei Ihnen nur Hauptgang und Nachspeise lässt sich das Kompott auch mit Pfannkuchen oder Waffeln kombinieren. Noch warm schmeckt es übrigens besonders lecker.

Zutaten für 6 Personen:

  • 6 Äpfel (säuerlich, z.B.: Boskop)
  • 75 g Rohrzucker
  • 1 Stange Zimt
  • Pimentkörner
  • 300 ml Apfelsaft

Zubereitung:

  1. Schälen Sie die Äpfel mit einem Schälmesser oder einem Sparschäler. Schneiden Sie die Äpfel in Viertel und entfernen Sie das Kerngehäuse.
  2. Zerkleinern Sie die Äpfel so, dass große Würfel entstehen.
  3. Geben Sie den Rohrzucker in einen Topf und erhitzen Sie ihn, bis er karamellisiert. Nun geben Sie den Apfelsaft dazu, mischen den Piment unter und geben die Zimtstange mit in den Topf. Unter ständigem Rühren muss die Masse nun aufkochen, bis der karamellisierte Zucker sich im Apfelsaft aufgelöst hat.
  4. Jetzt geben Sie die Apfelstücke mit in den Topf und lassen das Kompott ca. 12 Minuten auf mittlerer Stufe mit Deckel köcheln. Das fertige Apfelkompott gießen Sie nun in eine Schüssel und lassen es abkühlen.

Traditionelles Weihnachtsmenü

Sind Sie ein Fan von traditionellen Weihnachtsmenüs und haben keine Scheu davor, sich etwas mehr Mühe zu machen? Dann empfehlen wir Ihnen ein Weihnachtsmenü mit klassischem Weihnachtsbraten. Auf unserem Blog finden Sie bereit nützliche Tipps und Rezepte für einen Gänsebraten. Wir möchten Ihnen hier ein Menü vorstellen, dass sie wahlweise mit Gans oder einem Entenbraten kombinieren können.

Vorspeise für das Weihnachtsmenü

Als Vorspeise zum knusprigen Entenbraten eignet sich eine cremige Suppe. Um auf Nummer sicher zu gehen empfehlen wir Ihnen hier eine leckere Steinpilz- oder Maronensuppe. Wollen Sie mit der Vorspeise etwas Pepp in Ihr Weihnachtsmenü bringen, können Sie zum Beispiel auf eine schaumige Fenchelsuppe oder eine exotische Karotten-Mangosuppe zurückgreifen. Besonders leicht verträglich sind klare Brühen und Bouillons mit etwas Gemüse und Eierstich darin.

Hauptspeise: Rezept Weihnachtsente

Hier finden Sie ein Grundrezept für eine Weihnachtsente. Die Ente können Sie zum Beispiel auf einem Bett aus Selleriegemüse oder gebackenen Kartoffeln servieren. Auch Bratäpfel mit Marzipanfüllung passen dazu. Als Beilage eignet sich auch der klassische Rotkohl oder Bohnen.

Zutaten:

  • Ente (2kg)
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 5 Orangen (Bio)
  • 4 EL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Vorbereitung:

  • Die Ente abwaschen und auf Federreste und Kiele kontrollieren. Diese müssen vorher mit einer Pinzette entfernt werden.
  • Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Zubereitung:

  1. Geben Sie die Wacholderbeeren zusammen mit Salz und Pfeffer in einen Mörser und zerkleinern Sie sie. Nehmen Sie zwei der Orangen und entfernen Sie die oberste Schicht der Schale. Die Schale wird nun in dünne Streifen geschnitten. Pressen Sie die Orangen zusammen mit den restlichen 3 aus und fangen Sie den Saft auf.
  2. Reiben Sie die den Entenbraten rundherum mit Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und Orangenschale ein und legen Sie die Flügel unter den Rücken. Denken Sie auch daran, die Beine mit Küchengarn aneinanderzubinden. Nun setzten Sie die Ente in einen Bräter und geben 100 ml Wasser und etwa die Hälfte des Safts der Orangen mit dazu. Stellen Sie den Bräter für 40 Minuten zugedeckt in den Ofen.
  3. Holen Sie die Ente aus dem Bräter und legen Sie sie zurück in den Backofen auf ein Rost. Mischen Sie den Sud, der im Bräter entstanden ist mit dem restlichen Orangensaft, Orangenschale und Honig. Mit einer Fettpfanne oder einem tiefen Blech fangen Sie das Fett beim Braten auf. Die Ente muss nun 1 Stunde und 30 Minuten bei 170 Grad weiterbraten. Denken Sie daran den Entenbraten dabei regelmäßig mit der Orangen-Honig-Bratensoße zu bestreichen. Die restliche Soße können Sie bei Bedarf etwas verdünnen und zum Braten dazu servieren.

Tipp: Am besten lässt sich die Weihnachtsentente mit einem Tranchiermesser anschneiden.

Nachspeise: das Beste zum Schluss

Traditionelle Nachspeisen an Weihnachten ist Gebäck wie Plätzchen, Stollen oder Weihnachtstorte. Aber auch Cremedesserts wie Schokoladenmouse oder Zitronencreme sind sehr beliebt. Denn nach einem üppigen Essen muss man diese nicht mehr kauen und Cremes liegen nicht ganz so schwer im Magen, wie Gebäck und Kuchen. Bratäpfel sind bei Groß und Klein beliebt und werden verputzt, egal wie voll der Magen ist. Wer Birnen bevorzugt ist mit einer Nachspeise aus warmen kandierten Birnen gut beraten.

© karepa – Fotolia
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