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Küchenkräuter richtig verarbeiten

Frische Kräuter peppen jedes Gericht auf und lassen sich besonders leicht im heimischen Garten oder auf dem Balkon selbst ziehen. Neben den Klassikern wie Schnittlauch, Petersilie, Majoran und Oregano findet sich häufig auch Basilikum, Dill, Estragon, Thymian und Rosmarin wieder. Mit Melisse, Minze und Liebstöckel ist der Kräutergarten perfekt. Um das volle Aroma entfalten zu können, sollten Küchenkräuter sorgsam weiterverarbeitet werden.

kuechenkraeuter

Tipp: Zunächst ist es wichtig, Kräuter erst kurz vor der Verwendung zu zerkleinern, damit von ihrer feinen Würze nichts verloren geht.

Selbst getrocknete Kräuterbündel

Falls man auch außerhalb der Saison auf seine eigene Kräutersammlung zurückgreifen will, kann man sie auch einfach selbst trocknen und so lange haltbar machen. Dazu müssen Sie die Kräuter nur ernten und schonend reinigen. Verzichten Sie hierbei auf ausgiebiges Wässern, da es den Trocknungsvorgang unnötig verlängert. Nach der Grundreinigung, binden Sie die Kräuter zu kleinen Bündeln und lagern sie kopfüber hängend an warmen (nicht über 35°C), windgeschützten und schattigen Plätzen. Nur so bleiben möglichst viele ätherische Öle erhalten.

Küchenkräuter wie Sauerampfer oder Liebstöckel lassen sich jedoch nicht trocknen. Sie können durch Einfrieren konserviert werden. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch oder Dill beispielsweise lassen sich zwar trocknen. Der Verlust der Aromen ist aber sehr hoch, sodass sie dennoch schnell aufgebraucht werden sollten. Kräuter aus der Mittelmeeregion lassen sich hingegen einwandfrei trocknen und lange aufbewahren. Hierzu zählen Pfefferminze, Salbei, Thymian, Majoran oder Oregano. Aber auch Waldmeister und Kamille lassen sich so hervorragend aufbewahren.

Welche Küchenhelfer für welche Kräuterarten?

Allgemein gilt: Mit einem Küchenmesser kriegen Sie jedes Kraut sorgsam klein geschnitten. Wichtig ist nur, dass es scharf ist, denn dann kann damit sowohl geschnitten als auch gehackt werden. Wenn Sie festere Kräutersorten wie beispielsweise Rosmarin zum Kochen verwenden wollen, eignet sich ein Wiegemesser besonders gut. Mit etwas Druck wird die halbrunde Klinge einfach hin und her bewegt und schneidet das Schnittgut so besonders fein. Mit einer scharfen Küchenschere lässt sich aber auch wunderbar arbeiten. Mit ihr kann Schnittlauch in feine Röllchen oder auch jedes andere Küchenkraut in feine Streifen geschnitten werden.

Wem das alles zu langsam geht, kann sich ein wenig mechanische Hilfe holen. Mit einer Kräutermühle lässt sich zwar auch eine große Menge an Kräutern schnell schneiden, allerdings wird das Ergebnis ungleichmäßig sein. Für den privaten Gebrauch ist eine Kräutermühle also nicht notwendig, zumal sie auch ein wenig mehr Reinigungsaufwand benötigt.

Sollen die Küchenkräuter zu einem würzigen Pesto verarbeitet werden, kommt ein Mörser zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass er aus Stein oder Porzellan gefertigt wurde, denn nur so nimmt er nicht die Farbe und das Aroma der Frischkräuter an.

Mit Gefühl schneiden

Hat man die Kräuter geerntet, sollten sie zeitnah verarbeitet werden, denn nur so bleiben Aroma und ätherische Öle erhalten. Egal ob Sie mit Messer, Wiegemesser oder Schere ihre Kräuter zerkleinern, achten sie darauf, dass Sie sie schneiden und nicht zerdrücken. Denn sonst landet das Aroma bestenfalls im Schneidebrett.

© Dani Vincek - Fotolia.com
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