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Ideen und Rezepte für den Osterbrunch

Die Osterfeiertage nahen und man freut sich auf einige entspannte Tage mit der Familie. Worauf sich viele an großen Feiertagen am meisten freuen, ist das gute Essen, für das man sich mehr Zeit nimmt, als im Alltag und es mit Familie oder Freunden genießt. Besonders schön ist es noch dazu, wenn man vorher mal wieder so richtig ausschlafen kann. Perfekt für solche entspannten Tage mit einem späten Start, ist Brunch. Wir haben einige Rezepte zusammengestellt, damit Ihr Osterbrunch etwas ganz besonderes wird.

osterbrunch

Inhalt:

Pfiffige Tipps für Ihren Osterbrunch

Ein Osterbrunch will gut organisiert sein. Es müssen die Speisen gekocht und gebacken und die Räumlichkeiten hergerichtet werden. Mit unseren Tipps und Anregungen wird Ihr Osterbrunch einer der schönsten und stressfreisten Veranstaltungen des Jahres.

Vorbereitung ist alles

Ein Osterbrunch ist viel Arbeit. Um nicht das ganze Osterfest lang im Stress zu stehen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Kochen Sie einige der Speisen zum Beispiel schon am Vortag. Wenn Tante Erna den besten Apfelkuchen und der Bruder die beste Pilzsuppe macht, wieso dann selbstzubereiten? Fragen sie ihre Verwandten, ob sie Ihnen etwas Arbeit abnehmen und ein Gericht beisteuern. Oder veranstalten Sie gleich einen Mitbring-Brunch.

Auch ansonsten sind Helfer immer nützlich, um Speisen reinzutragen oder kleine und große Malheure zu beseitigen – besonders, wenn Sie viele Gäste eingeladen haben. Planen Sie ein Buffet, sollten Sie vorher Schildchen vorbereiten, auf denen die Namen der Gerichte stehen. Klären Sie auch, ob einer ihrer Gäste Unverträglichkeiten oder besondere Wünsche hat. Nichts ist trauriger, als ein Gast, der nicht satt wird, weil er zum Beispiel Vegetarier ist oder auf seinen Cholesterinspiegel achten muss.

Dekorationen können Sie bereits am Abend vor dem Osterbrunch platzieren. Damit warme Speisen nicht so schnell kalt werden lohnt es sich, sich vorher um Vorrichtungen zum Warmhalten zu kümmern.

Getränke zum Osterbrunch

Frühlingshaft frische und prickelnde Getränke passen am besten zum Osterbrunch. Eine selbstgemachte Limonade mit Minze erfrischt und belebt. Für die Kinder können Sie leckere Säfte und Schorlen bereitstellen. Kaffee und Tee darf zum Osterbrunch natürlich auch nicht fehlen. Grüne und bunte Smoothies kommen bei großen und kleinen Gästen immer gut an. Und zur Begrüßung darf es auch mal ein Gläschen Sekt sein.

Tischdekoration und Programm

Ein Osterbrunch ist ohne die richtige Dekoration nur ein normaler Brunch. Bei der Gestaltung des Esstisches oder Buffets können Sie sich so richtig kreativ austoben. Wie wäre es mit ein paar schönen Frühlingsblumen auf dem Tisch? Tulpen und Narzissen bringen Farbe in den Raum und schaffen eine fröhliche Atmosphäre. Mit Ihren Kindern können Sie vorher Osterhasen aus Buntpapier basteln, die sich zwischen den Tellern verstecken, und viele Eier kunterbunt bemalen. Diese können Sie entweder auf den Tisch legen oder an einen Osterstrauß hängen.

Damit Ihre Gäste nach dem Brunch nicht nur allesamt gesättigt nach Hause rollen, empfiehlt es sich einen oder zwei Programmpunkte nach dem Essen einzuplanen. Machen Sie gemeinsam einen kleinen Verdauungsspaziergang und schauen Sie sich die Schönheit des Frühlings an. Ihr Ziel könnte dabei ein kleiner Hügel in der Nähe sein auf dem Sie mit den Kindern Eiertrudeln können. Bei dieser Tradition werden Eier einen Hügel hinuntergerollt und der Besitzer des am wenigsten beschädigten Eis gewinnt. Verwenden können Sie dafür wahlweise hartgekochte Eier, Eier aus Schokolade oder auch rohe Eier für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad. Für den Sieger des Rennens können Sie eine kleine Belohnung vorbereiten.

Zum Osterfest darf natürlich die traditionelle Ostereiersuche nicht fehlen. Die können Sie entweder im Haus und Garten oder im Wäldchen veranstalten. Am besten organisieren Sie sich hierzu ein paar fleißige Osterhasen, die die Eier und Süßigkeiten vorher verstecken. Lassen Sie auch die Erwachsenen teilnehmen und ihren Spaß haben. Die Verstecke sollten für sie jedoch etwas schwieriger zu finden sein. Mögen Sie und Ihre Gäste es besonders aufregend, können Sie auch eine kleine Schnitzeljagd veranstalten.

Essen zum Osterbrunch

Deko und sich angenehm gemeinsam die Zeit vertreiben sind die eine Seite, aber ohne leckeres Essen geht es beim Brunch absolut nicht. Für jeden Brunch eignen sich Speisen, die sich vorher vorbereiten lassen, denn so können Sie viele verschiedene gerichte problemlos zur gleichen Zeit auftischen. Zu Ostern passen außerdem Gerichte mit Eiern und Frühlingkräutern, aber auch an süße Kleinigkeiten sollten Sie denken.

Brotaufstriche selbst machen

Frische, selbstgemachte Brotaufstriche sind unkompliziert, schnell gemacht und schmecken prinzipiell viel besser, als welche, die man im Laden gekauft hat. Außerdem kann man sie problemlos am Tag vorher zubereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren. Somit sind sie perfekt für einen entspannten Brunch.

Räucherlachscreme mit Estragon

Dieser raffinierte Aufstrich ist genau das richtige, für alle, die es herzhaft mögen. Außerdem ist er sehr schnell und einfach zubereitet und somit ideal für jeden Brunch.

Zutaten:

  • 300 g Räucherlachs
  • 150 ml Schlagsahne
  • 40 g Schalotten
  • 25 g Estragon
  • 150 g kalte Crème fraîche
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Schneiden Sie den Lachs in grobe Stücke und legen Sie ihn für 20 Minuten ins Gefrierfach. Schlagen Sie die Sahne steif und stellen Sie sie kalt. Zerkleinern Sie die Schalotten zu kleinen Würfeln, geben Sie sie in ein Sieb und überbrühen Sie sie mit kochendem Wasser. Danach abschrecken und sehr gut abtropfen lassen. Zupfen Sie die Estragonblätter ab und schneiden Sie sie fein, am besten mit einem Wiegemesser.
  2. Pürieren Sie Lachs, Schalotten und Crème fraîche. Geben Sie den Estragon hinzu und salzen und pfeffern Sie die Creme vorsichtig. Zum Schluss nur noch die Sahne unterheben.

Tipp: Wenn Sie die Lachscreme am Vortag zubereiten, ist es empfehlenswert, die geschlagene Sahne erst kurz vor dem Servieren unterzuheben. So ist die Creme schön luftig und frisch, auch wenn sie schon einen Tag im Kühlschrank stand.

Schoko-Nougat-Butter mit Pistazien

Dieser selbstgemachte Brotaufstrich für Süßmäuler ist eine gesündere Alternative zu gekaufter Nuss-Nougat-Creme, bei der bestimmt sofort jeder eine Marke im Kopf hat. In dieser Variante ist aber wirklich nur das drin, was rein gehört. Knackige Pistazienstücke bieten einen spannenden Kontrast zum süßen Nougat und der Schokolade.

Zutaten:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 70 g Haselnussnougatmasse
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g gesalzene und geröstete Pistazien

Zubereitung:

  1. Hacken Sie die Kuvertüre und die Nougatmasse klein. Am schnellsten geht das mit einem großen Küchenmesser. Lassen Sie beides zusammen über einem Wasserbad schmelzen und lassen Sie es etwas abkühlen, so dass die Masse nur noch lauwarm ist. Rühren Sie die Butter mit einem Handrührgerät für mindestens 8 Minuten, so dass sie cremig-weiß wird. Rühren Sie die Kuvertüre-Nougatmasse unter.
  2. Lösen Sie die Pistazien aus der Schale und hacken sie sie grob. Geben Sie bis auf 1 Esslöffel alles in die Butter und rühren Sie sie unter. Füllen Sie die Masse in Gläser und streuen Sie die restlichen Pistazien darüber. Stellen Sie alles zugedeckt kalt.  Etwa 40 Minuten vor dem Servieren sollten Sie sie aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Butter streichfähig wird.

Osterbrunch-Rezepte mit Ei

Ostern ohne Eier ist unvorstellbar! Wie die bunten, hartgekochten Eier, die Kinder im Garten suchen, dürfen auch herzhafte Gerichte mit frischen Eiern zubereitet nicht fehlen, um den Osterbrunch perfekt zu machen. Unaufwändig in der Zubereitung sind zum Beispiel Omeletts und Frittatas.

Gemüse-Frittata

Zutaten:

  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 150 g Frischkäse
  • 1 Zucchini
  • 6 Eier
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • 4 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Putzen Sie die Paprikaschoten, entkernen Sie sie und schneiden Sie sie in 2 cm große Würfel. Putzen Sie die Zucchini, halbieren Sie sie längs und schneiden Sie sie in 1 cm breite Scheiben.
  2. Geben Sie Frischkäse, Eier, Salz und Cayennepfeffer in ein hohes Gefäß und pürieren Sie alles.
  3. Erhitzen Sie Olivenöl in einer beschichteten, feuerfesten Pfanne (ca. 22 cm Druchmesser) und dünsten Sie das Gemüse darin bei mittlerer Hitze 8-10 Min. Gießen Sie die Eier-Frischkäse-Masse darüber und lassen Sie alles zugedeckt für 2-3 Minuten stocken.
  4. Backen Sie die Frittata offen im heißen Ofen bei 180 Grad auf der mittleren Schiene ca. 15-20 Min. fertig (Umluft nicht empfehlenswert). Die Eier-Frischkäse-Masse soll durchgehend gestockt sein.
  5. Lösen Sie die Frittata vorsichtig vom Pfannenrand, lassen Sie sie auf einen großen Teller gleiten und schneiden Sie sie in Stücke.

Backen für den Osterbrunch

Karotten-Nusskuchen

Frühlingshaft fühlt man sich bei diesem Karottenkuchen. Das besondere sind daran die essbaren Blüten, mit denen er dekoriert ist.

Tipp: Beliebt bei den essbaren Blüten sind vor allem Veilchen, aber auch Holunder, Gänseblümchen und Löwenzahn sind sehr dekorativ. Am besten eignen sich Blüten aus dem eigenen Garten, da man sich sicher sein kann, dass sie nicht mit Chemikalien belastet sind.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Karotten
  • 3 EL Zitronensaft
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 10 g Kakao
  • 30 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 60 g Zucke
  • 40 ml Rapsöl

Für den Guss:

  • 150 g Puderzucker
  • 4-5 EL Zitronensaft
  • 10 g Pistazienkerne
  • 2-3 essbare Blüten

Zubereitung:

  1. Raspeln Sie die Karotten fein und mischen Sie sie mit dem Zitronensaft. Hacken Sie die Schokolade grob. Vermischen Sie sie mit Mandeln, Kakao, Mehl, Salz und Backpulver.
  2. Schlagen Sie die Eier mit 3 EL heißem Wasser auf höchster Stufe für etwa 10 Minuten cremig auf. Lassen Sie dabei Vanillezucker und Zucker einrieseln. Heben Sie die Mehlmischung, die Karotten und das Öl vorsichtig unter. Nicht zu viel rühren, denn sonst fällt der Teig zusammen! In eine Springfrom füllen.
  3. Backen Sie den Kuchen im unteren Drittel des Ofens bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 55-60 Minuten und lassen Sie ihn anschließend auskühlen.
  4. Für den Guss verrühren Sie Puderzucker und Zitronensaft, er sollte dickflüssig sein. Verteilen Sie den Guss auf dem Kuchen. Hacken Sie die Pistazienkerne grob und zupfen Sie die einzelnen Blätter der essbaren Blüten ab. Verteilen Sie beides auf dem Guss.

Der traditionelle Hefezopf

Der Hefezopf ist der absolute Klassiker und darf bei keinem Osterbrunch oder -frühstück fehlen. Das tolle am Hefezopf ist, dass man ihn je nach Geschmack variieren kann: süß oder herzhaft, simpel oder raffiniert geflochten, gefüllt oder einfach nur aus herrlich luftigem Teig. Man muss jedem Hefeteig Zeit geben, um zu gehen, man kann ihn natürlich aber auch am Tag vor dem Osterbrunch backen. Dieses Rezept ist für einen einfachen, klassischen Hefezopf, der trotzdem Sie und Gäste gleichermaßen begeistern dürfte.

Tipp: Der Hefezopf gelingt am besten, wenn alle Zutaten lauwarm sind, denn das erleichtert der Hefe das Arbeiten. Zu warm sollten sie allerdings auch nicht sein (nicht über 75°C), denn sonst arbeitet die Hefe gar nicht mehr.

Zutaten:

  • 250 ml Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 1/2 TL Meersalz
  • 500 g Mehl
  • 75 g weiche Butter
  • Mehl zum Bearbeiten
  • 2 EL Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Erwärmen Sie die Milch, so dass sie lauwarm ist. Zerbröseln sie die Hefe in einer Schüssel und rühren Sie sie mit dem Zucker und ein wenig der lauwarmen Milch glatt. Verquirlen Sie das Ei und stellen Sie 3 EL davon zugedeckt kalt. Fügen Sie das restliche Ei, die restliche Milch sowie Salz und Mehl zur Hefe-Mischung hinzu und verkneten Sie den Teig mit dem Knethaken für etwa 3 Minuten bei niedriger Geschwindigkeit. Dann schneller weitere 5 Minuten kneten. Würfeln Sie die Butter und kneten Sie sie nach und nach unter den Teig. Dann bei hohem Tempo weitere 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten.
  2. Decken Sie die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch ab und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen. Er sollte etwa die doppelte Größe haben.
  3. Kneten Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durch, dritteln Sie ihn und lassen Sie ihn zugedeckt 10 Minuten gehen.
  4. Formen Sie daraus 3 Stränge von je 40 cm Länge und flechten Sie diese sehr locker. Legen Sie den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen Sie ihn zugedeckt 45 Minuten gehen.
  5. Bestreichen Sie den Zopf mit dem gekühlten Ei und streuen Sie den Hagelzucker darüber. Backen Sie den Hefezopf im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten für 25 Minuten. Decken Sie ihn die letzten 10 Minuten eventuell mit Alufolie ab, damit er nicht zu dunkel wird.
@ Fotolia - karepa
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