Masami Azai

Masami AzaiWilder oder kernloser Damast ist sehr selten geworden. Nur wenige Schmiede weltweit stellen dieses außergewöhnliche Material heute noch her. In Deutschland sind das zum Beispiel Markus Balbach oder Uli Hennicke - in Japan Masami Azai. Im Gegensatz zu den meisten Damaststahlmessern wird hier die Schneidlage nicht zwischen zwei Schichten Damast geschmiedet, sondern der Damast selbst bildet die Schneidlage. Das Ergebnis ist eine Klinge die die guten Materialeigenschaften zweier Materialen miteinander verbindet (hart /zäh) und eine Schneide mit zahllosen Materialübergängen. Letzteres sorgt für ausgezeichnete Schneideigenschaften.

Materialien der Messer

Der 2014 verstorbene Masami Azai verwendete hier als Ausgangsmaterial die Stähle VG2 und VG10. Zwei rostfreie Hochleistungsstähle die in 64 Lagen miteinander verbunden sind. Er erreicht damit eine Härte von 61-62 HRC. mehr anzeigen

Die Klinge ist vollständig durchgehärtet und dennoch widerstandsfähig. Sie ist außergewöhnlich standfest und hat ausgezeichnete Schneidwerte. Der Griff aus Wüsteneisenholz ist dreifach vernietet. In der Mitte befindet sich eine Schmuckniete. Eine Zwinge aus massiven Edelstahl bildet den Übergang zwischen Griff und Klinge.

Schmiedemeister Masami Azai führte seine Schmiede bereits in 5. Generation. Er war einer der angesehensten Schmiede in Echizen. Nur wenige Schmiede dürfen die Ehrenbezeichnung Dentokogeishi tragen. Sie wird von der japanischen Regierung verlieren. Meister Azai gehörte dazu.

Es gibt keine Produkte, die dieser Auswahl entsprechen.

Pflegehinweise für Masami Azai Messer

Die Masami Azai Messer sollten unmittelbar nach Benutzung von Hand gereinigt und auch abgetrocknet werden. Hochwertige Messer gehören prinzipiell nicht in die Spülmaschine, da Salze die Klinge angreifen. Harte Schneidunterlagen, wie Stein oder Glas, sollten Sie ebenfalls vermeiden. Zum Schleifen empfiehlt sich ein feiner Kombischleifstein mit 1000er und  3000er(oder höher) Körnung.

 >>Gebrauchsanleitung für japanische Messer <<